SUV mit 306 PS im Fahrbericht

Neuer Toyota RAV4 PHEV: Der potente Plug-in-Hybrid-Antrieb hat einen Nachteil

Fahraufnahme eines Toyota RAV4 PHEV von schräg vorn
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Im Toyota RAV4 PHEV sind Antriebseinflüsse in der Lenkung spürbar.

Der Toyota RAV4 ist unter den kompakten Mittelklasse-SUV eines der erfolgreichsten Modelle auf der Welt. Endlich gibt es den japanischen Bestseller auch als Plug-in-Hybrid.

Köln – Zusammen mit dem Stecker bekommt der Toyota* RAV4 einen deutlichen Leistungsnachschlag, denn ab sofort stehen dem Fahrer üppige 225 kW/306 PS zur Verfügung. Das ist durchaus auf dem Niveau der Premiumkonkurrenz von Audi*, Mercedes-Benz* oder BMW*. Damit könnte der RAV4 PHEV auch Kunden von anderen Marken locken. Optisch unterscheidet sich der Plug-in-Hybrid nicht vom seltenen Verbrennermodell oder der deutlich erfolgreicheren Version mit seriellem Hybrid ohne Stecker. Von den 120.000 in Europa verkauften RAV4-Modellen wurden bisher mehr als 100.000 Exemplare als Hybridvariante ausgeliefert.

Einen direkten Durchtrieb der beiden größeren Motoren durch das Getriebe per Kardanwelle gibt es nicht und so wird die Hinterachse nur dann zugeschaltet, wenn Traktionsprobleme bestehen oder befürchtet werden. Im Normalbetrieb fährt sich der Japaner daher wie ein Fronttriebler und gerade bei nasser Fahrbahn macht sich die vergleichsweise große Motorleistung an der Vorderachse durch Antriebseinflüsse in der Lenkung bemerkbar. Das ist wirklich ein Nachteil. So würden dem RAV4 mehr Pferde an der Hinterachse guttun. Abseits befestigter Pisten hat der RAV4 eher wenig zu suchen, doch wenn es lockeren Untergrund geben sollte, sorgt ein Trail Mode für feiner abgestimmten Vortrieb. Neben den vier Hybridprogrammen gibt es drei Fahrmodi, von denen Normal und Sport besser passen als Eco, der den knapp zwei Tonnen schweren Allradler besonders träge erscheinen lässt, was er an sich nicht ist. Den kompletten Artikel zum neuen Toyota RAV4 PHEV lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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