Kompakter SUV

Tüv-Report: Wie lange fährt der Porsche Macan zuverlässig?

Der Porsche Macan (seit 2014)
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Kompaktes Angebot: Der Macan ist seit 2014 im Porsche-Programm und rangiert unter dem Cayenne.

Neben klassischen Sportlern wie Boxster, Cayman und Elfer sowie dem Gran Turismo Panamera baut Porsche auch SUVs. Neben dem großen Cayenne auch den kompakten Macan - was taugt der als Gebrauchter?

Berlin - Der Macan ist Porsches erstes SUV in der Kompaktklasse. In der Produktfamilie beim Sportwagenhersteller ordnet sich das Modell damit unter dem Cayenne ein.

Technisch basiert der Macan auf dem Audi Q5, was man seinem Abschneiden bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) anmerkt. Denn dort gibt es wie beim Genspender aus Ingolstadt kaum Probleme.

Modellhistorie: Auf den Automessen in Los Angeles und Tokio 2013 fast synchron enthüllt, gab es den Macan 2014 - und damit zwölf Jahre nach der Premiere des Cayenne - erstmals zu kaufen. 2018 führte der Hersteller beim in Leipzig produzierten Sport-SUV eine Modellpflege durch, seit dem Jahr werden auch keine Dieselmotoren mehr angeboten.

Karosserievarianten: Der Macan ist ein fünftüriges SUV; Varianten beim Aufbau gibt es nicht.

Abmessungen (laut ADAC): 4,69 m bis 4,70 m x 1,92 m bis 1,93 m x 1,61 m bis 1,62 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 458 l bis 1500 l.

Stärken: Sportlich und schnell (bis zu 270 km/h) fahren - alles andere würde bei einem Porsche auch die Erwartungen enttäuschen. In den großen Prüfkapiteln der HU leistet sich der Macan kaum Patzer. Laut „Auto Bild Tüv Report 2021“ brilliert das Kompakt-SUV bei den Fahrwerkskomponenten - von der Achsaufhängung bis zu Lenkanlage - genauso wie bei der Beleuchtung und in fast allen Bremsdisziplinen.

Schwächen: Größtes Problem bei den bislang stattgefundenen HU-Terminen im Fahrzeugalter von drei und fünf Jahren ist der Ölverlust. Dieser wird beim ersten Check nahezu dreimal häufiger entdeckt, und ist auch bei der zweiten HU noch auffällig. Für einen kleinen Schönheitsfehler sorgen zudem die Bremsschläuche, deren Mängelquote bei der zweiten HU leicht über dem Durchschnittswert liegt.

Pannenverhalten: In der offiziellen ADAC-Pannenstatistik wird der Macan nicht veröffentlicht. „Er bietet aber auch wenig Gründe zur Klage“, teilt der Club auf Nachfrage mit. Pannenschwerpunkte sind demnach nicht bekannt. Unter anderem 2018 gab es eine Rückrufaktion im Zuge des Dieselskandals wegen illegaler Abschaltvorrichtungen.

Motoren: Benziner (Vier- und Sechszylinder, Allradantrieb): 180 kW/244 PS bis 324 kW/440 PS; Diesel (Sechszylinder, Front- und Allradantrieb): 155 kW/211 PS bis 190 kW/258 PS.

Marktpreise (laut „DAT Marktspiegel“ der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

- Macan S (2014); 250 kW/339 PS (Sechszylinder); 111.000 Kilometer; 28.300 Euro.

- Macan (2016); 180 kW/244 PS (Vierzylinder); 81.000 Kilometer; 31.600 Euro.

- Macan Diesel S (2015); 190 kW/258 PS (Sechszylinder); 114.000 Kilometer; 31.650 Euro. dpa

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