Im Test

Wagenheber: Qualität zahlt sich aus - und hat ihren Preis

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Wer seinen Wagen selbst repariert, sollte auf die Qualität des Wagenhebers achten. Foto: Tobias Hase/dpa

Für die meisten Arbeiten am eigenen Auto wird ein Wagenheber benötigt. Wer hier auf Qualität achtet, wird belohnt. Denn Ausstattung und Komfort der Modelle gehen oft weit auseinander.

Stuttgart (dpa/tmn) - Wer regelmäßig einen Wagenheber braucht, etwa um am Unterboden zu arbeiten oder die Räder in Eigenregie zu wechseln, sollte einen guten Rangierwagenheber mit Hydraulik nutzen. Das rät die Zeitschrift "Auto Straßenverkehr" (Ausgabe 19/2017).

Denn die in vielen Autos im Bordwerkzeug für Pannen mitgelieferten einfachen Heber mit Scherenmechanik zeigen sich oft schadenanfällig und friemelig in der Handhabung. Bei den Rangierwagenhebern hingegen zahlt sich teure Qualität aus, wie ein Test der Zeitschrift zeigt. Zwar erledigen alle getesteten Geräte zwischen 22,90 und 229,90 Euro ihren Job und bestehen den Hubtest. Doch bei Ausstattung und Komfort gibt es riesige Unterschiede.

Billige Exemplare haben oft zu kleine Auflageteller ohne Gummiauflage, sind scharfkantig verarbeitet und haben Spiel in der Mechanik. Außerdem kann man damit das Ablassen des aufgebockten Autos oft nur schlecht dosieren. Dafür sind sie oftmals kompakt und leicht.

Testsieger mit viereinhalb von fünf Sternen ist der "Bahco BH 1200" für 229,90 Euro. Vier Sterne gab es für "Güde Rangierwagenheber GRH 2,5/460 AL" (151,99 Euro), "Kunzer WK 1031" (134,63 Euro) und "Rodcraft RH215" (216,50 Euro). Die beiden billigsten im Test bekamen jeweils nur zwei Sterne. Wer aber den Heber nur sporadisch braucht, könne auch zu einfachen Modellen greifen.

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