Was Autofahrer wissen wollen

Wer haftet bei einem Probefahrt-Unfall?

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Vor der Probefahrt sollte der Käufer prüfen, ob eine Kaskoversicherung vorliegt.

Eine Probefahrt vor dem Autokauf ist ratsam. Sie sollte aber gut durchdacht sein. Wir verraten Ihnen, was Sie bei der schriftlichen Vereinbarung beachten sollten.

Bei Probefahrten bewahren vertragliche Vereinbarungen vor bösen Überraschungen. "Grundsätzlich sollte im Interesse von Käufer und Verkäufer eine Vereinbarung über die Probefahrt geschlossen werden", rät Fahrzeugexperte Achmed Leser vom TÜV Thüringen.

Schließen Sie eine Haftungsvereinbarung ab

Darin sollten neben den Daten des Halters und des Kaufinteressenten, die Fahrzeug- und Versicherungsdaten sowie eine Haftungsvereinbarung enthalten sein. Musterverträge finden sich im Internet.

"Mit der Haftungsvereinbarung erklärt der Kaufinteressent, dass er für selbst verschuldete Schäden am Fahrzeug haftet und darüber hinaus den Halter von sämtlichen Ansprüchen freistellt, die beispielsweise durch von ihm begangene Verkehrsverstöße während der Probefahrt entstehen können", erklärt Leser. Für Schäden, die durch Dritte verursacht werden, haftet grundsätzlich die Haftpflichtversicherung im Rahmen der Halterhaftung. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug zugelassen beziehungsweise mit einem roten Händlerkennzeichen ausgestattet ist.

Vergewissern Sie sich, dass das Auto eine Kaskoversicherung hat

Der Käufer sollte sich vor der Probefahrt vergewissern, dass für das Fahrzeug eine Kaskoversicherung besteht, die im Schadenfall eintritt. "Hierbei würde sich das Risiko auf die Selbstbeteiligung und den Höherstufungsbeitrag der Versicherung beschränken", erklärt Achmed Leser.

Auch interessant: Warum Sie dieses Teil checken sollten – sonst wird's teuer.

Doch Vorsicht: "Wird der Unfall durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt, steht der Fahrer beispielsweise während der Probefahrt unter Alkohol oder Drogen, entfällt der Versicherungsschutz", warnt Leser. Das kann auch bei überhöhter Geschwindigkeit oder einer unüberlegten Bremsprobe im fließenden Verkehr der Fall sein. Besteht keine Kaskoversicherung, bleibt der Probefahrer auf allen Kosten sitzen.

Verkäufer sollten sich Führerschein zeigen lassen

Der Verkäufer hingegen sollte sich vor Antritt der Probefahrt vom Fahrer den Führerschein zeigen lassen und auf ein Pfand bestehen. "Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Probefahrt in einer Diebstahlsanzeige endet", warnt Leser. Im beiderseitigen Interesse sollte das Fahrzeug vor der Probefahrt auch nach Schäden an Karosserie, Lack und Felgen abgesucht werden. Etwaige Kratzer oder Beulen gilt es dann zu dokumentieren.

Lesen Sie hier, woran Sie erkennen, dass Ihr Auto bald kaputt geht.

dpa/tmn

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.  © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.  © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.  © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.  © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst.  © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.  © Polizei
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.  © Polizei Aachen
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Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.  © 
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.  © Polizei
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Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.  © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt.  © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.   © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
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