Gerichtsurteil

Wohnmobil für versicherten Rücktransport absenken

Wohnmobil
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Manch ein Versicherer begrenzt die zulässige Höhe eines Wohnmobils für den Rücktransport nach einer Beschädigung auf 3,20 Meter. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Bleibt das Wohnmobil im Urlaub liegen und muss abtransportiert werden, greift die Versicherung. Allerdings darf es dafür eine Maximalhöhe nicht überschreiten. Eventuell muss man dafür Hand anlegen.

München (dpa/tmn) - Viele Versicherungsverträge begrenzen die versicherte Höhe eines Wohnmobils. In der Regel sind das 3,20 Meter, die bei einem Rücktransport entscheidend sind. Eigentümer können aber nachhelfen.

Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts München weist die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin (Az.: 191 C 5230/20).

Wessen Wohnmobil höher ist, der kann die zulässige Höhe mit ein paar Maßnahmen erreichen. Im verhandelten Fall hatte der Eigentümer die Dachklimaanlage entfernt, Luft aus den Reifen gelassen und die Luftfederung abgelassen.

Daraufhin hatte sich die Versicherung geweigert, für die Transportkosten von rund zweieinhalbtausend Euro aufkommen. Begründung: Im Fahrzeugschein sei eine Höhe von 3,40 Metern angegeben. Das Gericht urteilte jedoch, entscheidend sei die tatsächliche Höhe beim Rücktransport. Anders sehe es lediglich aus, wenn man das Wohnmobil für den Transport in seine Einzelteile zerlegen würde.

© dpa-infocom, dpa:201218-99-743028/2

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