Gefahr eines Motorschadens

Zahnriemen alle 30 000 Kilometer kontrollieren

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Faustregel: Alle sechs Jahre sollte ein Zahnriemen ausgetauscht werden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Der Zahnriemen ist eine wichtige Komponente für den Motor. Ist das Bauteil defekt, kann das fatale Folgen haben. Der Tüv rät daher zu regelmäßiger Kontrolle.

München (dpa/tmn) - Reißt der Zahnriemen, kann das für einen Motor-Totalschaden sorgen. Deshalb sollten Autofahrer den Zustand dieses Teiles regelmäßig kontrollieren, rät der Tüv Süd - und zwar schon nach etwa 30 000 Kilometern.

Zahnriemen können auch porös werden, wenn ein Auto nur eine geringe Laufleistung hat. Wann ein Zahnriemen gewechselt werden muss, ist je nach Autohersteller unterschiedlich: Die Spanne reicht nach Tüv-Angaben von 90 000 bis zu 150 000 gefahrenen Kilometern.

Doch es kommt nicht nur auf die Laufleistung an. Auch die Nutzungsdauer ist wichtig. Eine Faustregel laut Tüv Süd: Nach etwa sechs Jahren sollte ein Zahnriemen ausgetauscht werden. Die exakten Vorgaben variieren auch hier von Hersteller zu Hersteller.

Mit dem Zahnriemen werden die Spann- und Umlenkrollen gewechselt, die ihn führen. Je nach Fahrzeugmodell schwanken der Aufwand für den Austausch und damit die Kosten enorm. Die Experten raten deshalb, sich von verschiedenen Werkstätten Kostenvoranschläge zu besorgen und zu vergleichen. Von einem Wechsel in Eigenregie rät der Tüv Süd ab - außer, man ist sehr versiert und erfahren in diesem Bereich.

Der Zahnriemen ist ein unerlässliches Bauteil für den präzisen Verbrennungsvorgang im Motor: Er treibt die Nockenwelle an, die wiederum die Motorventile steuert.

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