Zweiradjahr 2019

Die beliebtesten Marken und Modelle: Dieses Motorrad war 2019 ein Dauerbrenner

Das Motorradjahr 2019 war für BMW äußerst erfolgreich.
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Das Motorradjahr 2019 war für BMW äußerst erfolgreich.

Es ist Zeit für einen kleinen Rückblick auf das Motorrad-Jahr 2019. Welche Marken und Modelle konnten zuletzt am meisten überzeugen? Wir haben die wichtigsten Zahlen.

  • Kaum ist das Jahr 2019 vorbei, da zieht der Industrieverband Motorrad (IVM) schon eine vorläufige Bilanz.
  • Es sei ein gutes Jahr gewesen, so der IVM, denn in allen Bereichen haben die Zulassungen im Vergleich zu 2018 zugelegt, vom Leichtkraftroller bis hin zum ausgewachsenen Motorrad.

Motorrad-Markt im Plus

Zwar ist der Dezember noch nicht ausgewertet, aber gravierende Veränderungen sind in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten. Bis Ende November wurden 162.402 Fahrzeuge neu zugelassen, was einer Steigerung um 6,8 Prozent entspricht. Den größten Anteil an den Neuzulassungen verzeichneten mit 111.103 Fahrzeugen die Krafträder (plus 4,5 Prozent), die größte Steigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Kraftroller: Die 16.376 Neufahrzeuge entsprachen einem Plus von 19,7 Prozent.

BMW bleibt Spitzenreiter bei Motorradherstellern

Bei den Motorradherstellern verteidigte BMW mit 24.477 Stück, was 22,03 Prozent entspricht, souverän seinem Spitzenplatz. Es folgen Honda (11,67 Prozent Marktanteil), KTM (11,52 Prozent), Kawasaki (11,35 Prozent) und Yamaha (10,28 Prozent). Bei den Rollern ist die Verteilung der Marktanteile extremer: Piaggio hat nicht zuletzt dank der Konzerntochter Vespa mit 9.046 Neuzulassungen 55,24 Prozent Marktanteil. Es folgen Honda (9,41 Prozent), Kymco (8,52 Prozent) und Yamaha (7,76 Prozent).

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Das beliebteste Motorrad-Modell 2019: Dauerbrenner R 1250 GS

Beliebtestes Modell hierzulande ist seit einer gefühlten Ewigkeit die Boxer-Reiseenduro GS von BMW. 9.333 Exemplare der R 1250 GS wurden bis November 2019 neu zugelassen. Es folgen Yamaha MT-07 (3.636 Stück), Kawasaki Z 900 (3.111 Stück) und Kawasaki Z 650 (2.711 Stück). Die Roller-Hitliste führt die Vespa GTS-300 mit 6898 Stück an. Es folgen der Dreiradroller Piaggio MP-3-500 LT (829 Stück), Yamaha X-Max 300 (755 Stück) und der Kymco Xciting 400 (646 Stück).

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Volker Pfau

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
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Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
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Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
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Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
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Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
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Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
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Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
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ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
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Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
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Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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