Nur für Kontakte

Belästigung über AirDrop vermeiden

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Wer die AirDrop-Funktion für alle anderen öffnet, kann auch mal unerwartete Benachrichtigungen auf dem Display sehen. Foto: Robert Günther

Manche iOS-Nutzer wollen mit Freunden Dateien austauschen. AirDrop macht es möglich. Doch eine Einstellung kann dafür sorgen, dass auch mal unerwünschte Post kommt.

Berlin (dpa/tmn) - Mit Apples Datenübertragungstechnik AirDrop lassen sich Dateien sehr einfach drahtlos zwischen zwei iOS-Geräten austauschen. Als Standardeinstellung funktioniert der Austausch nur mit gespeicherten Kontakten.

Wer AirDrop allerdings so einstellt, dass Dateien von allen empfangen werden können, empfängt vielleicht eines Tages auch unerwünschte Fotos. So gibt es Berichte aus den USA, dass Menschen via AirDrop unerwünschte und teils obszöne Fotos zugesandt bekommen. Hierbei taucht auf dem Display gleich eine Vorschau des Fotos auf - versehen mit dem Hinweis, dass jemand es übersenden möchte. Bislang gibt es keine Möglichkeit, diese Vorschau zu verhindern.

Um sich abzusichern, stellt man AirDrop am besten so ein, dass nur Kontakte oder niemand einem Dateien senden kann. Das geht etwa im Kontrollzentrum. Hier hält man lange das Feld mit den Symbolen für WLAN, Bluetooth, Mobilfunkempfang und Flugmodus gedrückt, bei Geräten mit der Funktion 3DTouch reicht ein fester Druck. Im folgenden Menü erscheint unten links ein Symbol für AirDrop. Darüber lässt sich auswählen, ob niemand, Kontakte oder alle einem Dateien zusenden dürfen. Alternativ finden sich die Einstellungen für AirDrop auch in den "Einstellungen" unter "Allgemein/AirDrop".

Hinweise von Apple zu AirDrop

Bericht der New York Times (Englisch)

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