Die Polizei warnt

Betrugsmasche: Amazon-Konto angeblich gesperrt

Kriminelle versuchen derzeit, mit gefälschten E-Mails an die Daten von Amazon-Kunden zu gelangen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
+
Kriminelle versuchen derzeit, mit gefälschten E-Mails an die Daten von Amazon-Kunden zu gelangen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Kundenkonto sei angeblich gesperrt und der folgende Link führe zur Entsperrung: E-Mails mit diesem Inhalt versenden Betrüger zurzeit an Amazon-Kunden und versuchen damit an ihre Kundendaten zu gelangen. Wie sollten Empfänger solcher E-Mails reagieren?

Hannover (dpa/tmn) - Betrüger versuchen derzeit, an Daten von Amazon-Kunden zu kommen. In E-Mails geben sie vor, das Kundenkonto des Empfängers sei gesperrt worden. Über einen angegebenen Link lasse es sich entsperren.

Wer eine solche Nachricht erhalten hat, sollte den Link aber nicht anklicken, warnt die Polizei Niedersachsen. Ihr Rat: Verbraucher, die bereits Daten auf der Fake-Seite eingegeben haben, sollten ihr Amazon-Konto sperren lassen, die Zugangsdaten ändern und den Kundendienst sowie das zuständige Kreditinstitut informieren. Zusätzlich erstatten sie am besten Anzeige bei der örtlichen Polizei gegen unbekannt.

In der E-Mail - deren Optik Amazon angepasst ist - schreiben die Betrüger, es habe einen unautorisierten Zugriff auf das Kundenkonto gegeben. Eine Bestellung sei aus Sicherheitsgründen storniert sowie die Zahlung abgelehnt worden. Der Account sei gesperrt.

Um diese Sperre aufzuheben, soll der Empfänger der E-Mail den Link anklicken und dort seine persönlichen Daten eingeben - etwa Log-in, Bankdaten und Adresse. Die Internetseite ist gefälscht und nur dem Amazon-Log-in nachempfunden, warnt die Präventionsstelle der Polizei.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

In "Windbound" segeln Spieler um ihr Leben

Das Spiel "Windbound" erinnert stilistisch stark an verschiedene "Zelda"-Titel von Nintendo. Doch das Indie-Abenteuer ist viel mehr als nur eine müde Kopie.
In "Windbound" segeln Spieler um ihr Leben

Mozilla stellt Firefox-Send-Dienst ein

Erst letztes Jahr startete der Datentransfer-Dienst von Firefox. File-Sharing, sowie sichere und private File-Hosting-Funktionen sollten Abhilfe schaffen. Weshalb …
Mozilla stellt Firefox-Send-Dienst ein

Android einfacher oder individueller machen

Android kann ganz schön kompliziert sein, oder in der Bedienung so, wie man es eben gerne nicht hätte. Doch mit speziellen Apps und Bordmitteln des Betriebssystems lässt …
Android einfacher oder individueller machen

Lebensmittel aus dem Netz

Getränke, Milch, Gemüse, Dosen, Mehl: Der Einkauf wird schnell zur schweren Last und raubt auch noch Zeit. Warum nicht einfach nach Hause liefern lassen? Was dafür …
Lebensmittel aus dem Netz

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.