Auf Spurensuche

«Call of the Sea» ist ein Puzzle-Abenteuer mit Südseeflair

Auf der Suche nach Harry
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In «Call of the Sea» schlüpfen Spielerinnen und Spieler in die Rolle von Norah, die auf der Suche nach ihrem verschollenen Ehemann Harry ist. Foto: Raw Fury/dpa-tmn

Einsame Insel, geheimnisvolle Mechanismen und knifflige Rätsel: Das Spiel «Call of the Sea» erinnert an den Klassiker «Myst» - und ist doch ganz anders. Was vor allem an der tollen Geschichte liegt.

Berlin (dpa/tmn) - Das Abenteuer-Rätselspiel «Call Of The Sea» spielt im Jahr 1934 auf einer mysteriösen polynesischen Insel bei Tahiti. Spielerinnen und Spieler schlüpfen im ersten Spiel des spanischen Entwicklerstudios Out of the Blue in die Rolle von Norah, die von einer seltsamen Krankheit befallen ist.

Norahs Mann Harry glaubt, dass die Lösung des Rätsels auf der unerforschten Insel liegt. Doch nun ist er spurlos verschwunden. Also macht sich Norah auf die Suche nach Harry und der möglichen Heilung.

Spurensuche im Tropenparadies

Aus der Ego-Perspektive erkunden Spielerinnen und Spieler mit Norah das Tropenparadies. Andere Menschen sind dort nicht zu finden - aber jede Menge Spuren von Harry und anderen Teilnehmern seiner Expedition. Was ist hier geschehen? Wo ist Harry? Und welches dunkle Geheimnis birgt die Insel?, lauten nun die Fragen.

Rätsel stehen bei dieser Spurensuche im Mittelpunkt. So gilt es zum Beispiel, Geheimschriften und mysteriöse Maschinen zu entschlüsseln und dadurch Tore zu öffnen oder Brücken herunterzulassen. Besonders gelungen ist dabei der Schwierigkeitsgrad der Knobel-Aufgaben: Sie sind nie so leicht, dass man sich langweilt, aber auch nie unlösbar. Jedes Kapitel des Spiels ist ein einzelnes Puzzle, das simpel beginnt und dann immer komplexer und mehrschichtiger wird.

Knobelei ohne Frust

Beim Rätseln helfen Spielerinnen und Spielern erstens die gesprochenen Kommentare von Norah und zweitens ihr Notizbuch: Hier notiert die Abenteurerin selbstständig alle Hinweise, die sie gefunden hat - und lässt auch automatisch Platz, wenn man mal etwas übersehen hat. So können sich auch Spieler mit eher geringer Frustrationstoleranz mit gutem Gewissen in dieses Abenteuer stürzen.

«Call of the Sea» von Out of the Blue und Raw Fury ist für PC und Xbox-Konsolen erhältlich und kostet etwa 20 Euro.

© dpa-infocom, dpa:201216-99-711158/5

Ein Hauch von Bermuda-Dreieck: «Call of the Sea» ist kein Horrorspiel - ein wenig Gruselatmosphäre gibt es aber doch. Foto: Raw Fury/dpa-tmn
Was ist hier los? Die unerforschte Insel in «Call of the Sea» birgt ein düsteres Geheimnis. Foto: Raw Fury/dpa-tmn
Tropenparadies voller Geheimnisse: «Call of the Sea» spielt auf einer unerforschten Insel bei Tahiti. Foto: Raw Fury/dpa-tmn

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