Gravierende Veränderungen

Schluss mit WhatsApp? So können Sie den Messenger weiterhin nutzen

WhatsApp auf einem Bildschirm.
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Auf einigen Smartphones ist WhatsApp bald nicht mehr verfügbar.

Im neuen Jahr stehen beim Messenger-Dienst WhatsApp gravierende Änderungen bevor. Einige Nutzer können die Dienste der Facebook-Tochter künftig nicht mehr verwenden.

Den Messenger-Dienst WhatsApp dürfte man inzwischen auf den allermeisten Smartphones weltweit finden. Immerhin zählt WhatsApp zu den am meisten heruntergeladenen Apps aller Zeiten. Entsprechend groß ist das Interesse, wenn sich etwas bei dem Messenger-Dienst von Facebook aus San Francisco ändert.

Wie echo24.de* berichtet, wird das in den kommenden Wochen gleich doppelt der Fall sein! Jedoch aus verschiedenen Gründen. Während von der einen Änderung alle WhatsApp-Nutzer betroffen sind, ist die andere Neuerung nur für die wenigsten Nutzer des Messengers von Relevanz.

WhatsApp: Messenger-Dienst zieht den Stecker

Wie in der Vergangenheit* droht für einige Geräte nämlich das Support-Aus für WhatsApp. Wie chip.de berichtet, können zahlreiche Nutzer den beleibten Dienst dann nicht mehr nutzen. Der Grund dafür ist simpel: Bei älteren Smartphones kann WhatsApp mögliche Sicherheitslücken nicht mehr schließen und somit werden wird das Programm anfälliger für Hackerangriffe.

AppWhatsApp
EntwicklerWhatsapp Inc./Facebook Inc.
Erscheinungsjahr2009
KategorieInstant Messaging
PlattformAndroid, iOS. KaiOS

Spätestens ab Februar bekommen WhatsApp-Nutzer mit älteren Betriebssystemen dann Probleme. Um den Messenger dann weiter nutzen zu können, wird mindestens Android 4.0.3 oder iOS 9 benötigt. Da iPhones in der Regel jedoch deutlich schneller und länger aktualisiert werden, spielt das 2015 veröffentlichte iOS 9 inzwischen kaum noch eine Rolle.

WhatsApp: Folgen für Smartphone-Nutzer von Google und Apple

Mit Android 4.03 unterstützt WhatsApp bei dem Google-Betriebssystem eine deutlich ältere Version als bei Apple. Android 4.03 erschien bereits vor neun Jahren. Dennoch dürfte sich laut chip.de auch bei Android die Zahl der Nutzer mit älteren Versionen in Grenzen halten.

Für Nutzer älterer Betriebssysteme von Google und Apple hat das Folgen: Sie können kein neues Konto mehr erstellen und auch eine erneute Verifizierung bestehender WhatsApp-Konten ist nicht mehr möglich. Zudem können möglicherweise einige Funktionen künftig nicht mehr genutzt werden, da für diese Systeme nicht mehr entwickelt wird.

WhatsApp: Update oder neues Smartphone? Das sagen die Experten!

Es gibt allerdings eine Ausnahme: Auf Geräten mit älteren Versionen von Android und iOS können auch weiterhin WhatsApp-Nachrichten empfangen werden. Diese können aber unter Umständen nicht mehr angezeigt werden, in diesem Fall empfehlen die Experten von chip.de zu prüfen, ob es ein Update gibt oder sich ein neues Smartphone mit einem aktuellen Betriebssystem anzuschaffen.

Das ist nicht nämlich nicht nur wegen des WhatsApp-Aus sinnvoll: Die veralteten Betriebssysteme stellen zudem ein Sicherheitsrisiko dar. Ebenso wie bei WhatsApp können Hacker bekannte Schwachstellen ausnutzen und entsprechend gezielt angreifen.

WhatsApp: Weitere Änderungen beim Messenger-Dienst

Doch das ist nicht das Einzige, was sich bei dem beliebten Messenger-Dienst von Facebook ändert. Wie die hna.de berichtet, informiert WhatsApp seine Nutzer seit einigen Tagen über gravierende Änderungen* an den Datenschutzrichtlinien beziehungsweise den Nutzungsbedingungen. Wer diese bis zum 8. Februar nicht akzeptiert, kann den Dienst künftig nicht mehr nutzen.

Wer die neuen Datenschutzrichtlinien beziehungsweise den Nutzungsbedingungen von WhatsApp akzeptiert, erlaubt es dem Messenger-Dienst den Austausch und die Verarbeitung von Daten innerhalb der Facebook-Unternehmensgruppe. In den neuen Datenschutzrichtlinien heißt es:

Als Teil der Facebook-Unternehmen erhält WhatsApp Informationen von den Facebook-Unternehmen und teilt auch Informationen mit diesen. Wir können mithilfe der von ihnen erhaltenen Informationen und sie können mithilfe der Informationen, die wir mit ihnen teilen, unsere Dienste bzw. ihre Angebote, einschließlich der Produkte von Facebook-Unternehmen, betreiben, bereitstellen, verbessern, verstehen, individualisieren, unterstützen und vermarkten. 

Auszug aus den geänderten Datenschutzrichtlinien von WhatsApp

WhatsApp: Nutzer müssen Änderung akzeptieren oder Messenger-Dienst löschen

Durch den Datenaustausch soll laut der Facebook-Tochter WhatsApp der Service verbessert werden. Wie hna.de unter Berufung auf macerkopf.de weiter berichtet, ist aber nicht auszuschließen, dass durch die Änderungen auch für die Monetarisierung innerhalb der Facebook-Gruppe genutzt wird.

Wie bei ähnlich gravierenden Änderungen in der Vergangenheit ist auch dieses Mal der Aufschrei unter den Nutzern des Messenger-Dienstes groß. Auf Twitter riefen Elon Musk und Edward Snowden bereits dazu auf, WhatsApp den Rücken zuzukehren und zu Signal zu wechseln*. Zahlreiche Nutzer folgten diesem Aufruf und sorgten dafür, dass der Messenger zeitweise überlastet war. *echo24.de, merkur.de und hna.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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