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Messenger: Signal schiebt «Chat-Überfällen» Riegel vor

Wer bei Signal Fremde kontaktieren möchte, kann nun nicht länger mit der Tür ins Haus platzen, sondern muss erst einmal anfragen. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
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Wer bei Signal Fremde kontaktieren möchte, kann nun nicht länger mit der Tür ins Haus platzen, sondern muss erst einmal anfragen. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Nicht gleich mit der Tür ins Haus: Von Fremden möchte man gewöhnlich erst einmal wissen, was sie eigentlich wollen, bevor man mit ihnen spricht. Daran orientiert sich nun auch der Messenger Signal.

Berlin (dpa/tmn) - Die Messenger-App Signal hat Kontaktanfragen eingeführt. Diese sollen Nutzerinnen und Nutzer vor «Überfällen» Fremder schützen. Alle, die nicht in der eigenen Kontaktliste stehen, müssen ab sofort erst einmal eine kurze Anfrage stellen, bevor sie mit jemandem chatten, ihn zu einer Gruppe hinzufügen oder mit ihm telefonieren können.

Anfragen werden in einem separaten Bereich unabhängig von den regulären Konversationen angezeigt.

Überzeugt der kurze Anfragetext den Empfänger oder die Empfängerin, kann sie oder er den jeweiligen Vorstoß akzeptieren. Bleiben Zweifel, lässt sich die Anfrage einfach löschen. Es ist sogar möglich, den Anfragenden direkt zu blockieren. Dann ist die Konversation beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat.

© dpa-infocom, dpa:200817-99-198289/2

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