Für die Förderung von E-Sport

Epic Games verspricht millionenschwere Preisgelder für Fortnite Battle Royale

+
Epic Games verspricht millionenschwere Preisgelder für Fortnite Battle Royale

Rund 100 Millionen Dollar: Diese Summe will Epic Games für die Förderung von E-Sport Veranstaltungen ausgeben. Damit übersteigt das Unternehmen bisherige Investitionssummen um Weiten. 

Raleigh -  Das Entwicklerstudio Epic Games investiert weiterhin stark in ihr Spiel Fortnite Battle Royale: Das Unternehmen verspricht für die Saison 2018/2019 rund 100 Millionen US-Dollar an Preisgeldern für E-Sport-Veranstaltungen. "Wir steigen im großen Stil in die Wettbewerbe ein, aber unser Ansatz wird anders sein - wir planen, umfassender zu arbeiten und konzentrieren uns auf die Freude, zu spielen und beim Spiel zuzuschauen", verkündet Epic im offiziellen Firmenblog. Weitere Infos sollen später bekannt gegeben werden.

Epic Games: Millionenschwere Preisgelder für Fortnite Battle Royale

Damit geht Epic Games einen ungewöhnlichen Weg. Die Summe, die das Unternehmen investiert ist auffallend hoch - selbst im boomenden E-Sport-Markt. Zum Vergleich: Das bislang größte Preisgeld gab es beim von Valve organisierten Dota-2-Turnier The International. In den vergangenen 5 Jahren konnten Teams insgesamt etwas mehr als 75 US-Dollar gewinnen. Allerdings wurde ein Großteil der Summe von der Community gesammelt.

Das Preisgeld, das Epic Games nun in nur einer Saison investieren will, übersteigt das deutlich. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass Epic Games eines seiner Programme durch hohe Preisgelder fördert: Das Unternehmen schrieb zwischen 2004 und 2013 mehrfach 1 Million US-Dollar an Förderung für das beste Projekt aus, das auf Basis seiner Unreal Engine entstanden ist. Allerdings bekamen die Gewinner das Geld nicht bar, sondern mit Lizenz und Hardware für die Teams.

Fortnite Battle Royale kann auf der Homepage von Epic Games kostenlos gespielt werden. 

Fortnite-Event in Berlin: Es geht um Millionen

Obwohl Fortnite Battle Royale erst seit September 2017 verfügbar ist, entwickelte es sich in dieser Zeit zum popkulturellen Phänomen und großen kommerziellen Erfolg (Fortnite: Kommt jetzt eine Version für Nintendo Switch?)Die Tänze aus dem Spiel haben es schon lange in die Klassenzimmer geschafft und sind auch nach Toren auf Fußballplätzen in aller Welt immer häufiger zu sehen - und zwar von Profikickern, die in ihrer Freizeit in Fortnite Battle Royale antreten. 

Und auch das "original" Battle Royal Playerunknown's Battleground"  (Pubg) ist in Sachen E-Sport sehr aktiv. Auf Steam wird angekündigt, dass die 20 besten Pubg-Teams vom 25. bis 29. Juli in Berlin um ein Preisgeld in Höhe von zwei Millionen US-Dollar spielen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

WhatsApp: Daten auch nach Löschung nicht sicher? Das sagt Facebook

WhatsApp hat mal wieder Probleme mit dem Datenschutz. Selbst nach der Deinstallation der App scheinen die eigenen Daten auf dem Handy nicht sicher zu sein.
WhatsApp: Daten auch nach Löschung nicht sicher? Das sagt Facebook

WhatsApp: Horst Seehofer will für Polizei Datenschutz aufweichen

Bei WhatsApp gibt es die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.  Horst Seehofer (CSU) will die Verschlüsselung auf Handys umgehen. Das hätte Auswirkungen auf die Daten der …
WhatsApp: Horst Seehofer will für Polizei Datenschutz aufweichen

Brautkleid und Pömpel: Das sind die neuen Emojis bei WhatsApp

WhatsApp bietet ab 2020 neue Emojis an: Unter den bunten Neuzugängen gibt es auch einige Kuriositäten. 
Brautkleid und Pömpel: Das sind die neuen Emojis bei WhatsApp

WhatsApp: Wie man peinliche Nachrichten an Karneval verhindert

Alkohol, Karneval und WhatsApp: Das ist eine gefährliche Mischung. Hier ein paar Tipps, wie man es vermeidet, betrunken ungewollte Nachrichten über WhatsApp zu versenden.
WhatsApp: Wie man peinliche Nachrichten an Karneval verhindert

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.