Vermisst

Vermisste Maddie McCann bei Netflix: Neue Doku enthüllt brisante Details der Vermissten

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Eine neue Doku auf Netflix sorgt für Aufregung. Es geht um Maddie McCann.

Lebt die verschwundene Maddie McCann? Eine neue Netflix-Doku bringt brisante Details ans Licht.

Praia de Luz - Das Schicksal der vermissten Maddie McCann bewegt die Gesellschaft nun seit fast zwölf Jahren: Das damals dreijährige Mädchen verschwand am 3. Mai 2007 aus einer Ferienwohnung in Praia de Luz an der portugiesischen Algarve-Küste, wurde seitdem nicht wieder gefunden. Nun soll eine neue Netflix-Doku alles auf den Kopf stellen: Lebt die vermisste Maddie noch? 

Was war passiert am 3. Mai vor zwölf Jahren? Die Eltern von Madeleine, sie wird meist Maddie genannt, waren mit dem Mädchen und ihren zwei jüngeren Geschwistern im Urlaub. Während Kate und Gerry McCann mit Bekannten zum Abendessen in einem Restaurant nahe der Ferienwohnung waren, ließen sie die Kinder unbeaufsichtigt zurück. Um 22.00 Uhr an jenem Abend musste das Paar jedoch feststellen, dass Maddie verschwunden war. Sie behaupten, ein Fenster in dem Appartement sei plötzlich unverschlossen gewesen. Sofort wurde die Polizei vor Ort alarmiert, in den darauffolgenden Tagen der ganze Ort und die Umgebung nach dem Mädchen abgesucht. Erfolglos.

Netflix: Neue Doku über vermisste Maddie McCann

Es folgten vorläufige Festnahmen in England und Portugal, die Eltern von Maddie wurden aufgrund widersprüchlicher Aussagen verhört und die Medien auf der ganzen Welt druckten Bilder der verschwundenen Dreijährigen. Bis heute konnte jedoch niemandem etwas nachgewiesen werden, was mit dem Verschwinden von Maddie McCann, bei deren Verschwinden Ermittler jetzt den Durchbruch verkündet haben, zu tun haben könnte. Nun greift Netflix in einer neuen Produktion den mysteriösen Fall neu auf. Das US-Unternehmen lässt in der achtteiligen Doku-Reihe "Das Verschwinden von Madeleine McCann" jene zu Wort kommen, die an dem Fall beteiligt waren und es immer noch sind: Privatdetektive, Ermittler und Kriminalspezialisten sowie Journalisten und mögliche Zeugen. Die Doku erschien am 15. März auf dem Streaming-Portal und sorgt bereits für Aufregung - denn die brisanten Details, die nun ans Licht kommen, könnten alles auf den Kopf stellen.

12 Jahre nach dem Verschwinden von Maddie erscheint auf Netflix eine neue Doku.

Wer bei der Produktion nicht dabei gewesen ist: Die Eltern von Maddie, die gerade wieder Hoffnung haben. Bei vielen stößt das auf Unverständnis. Jahrelang versuchten Kate und Gerry McCann alles, um die Öffentlichkeit auf das Verschwinden ihrer Tochter aufmerksam zu machen, zeigten sich in TV-Shows, sprachen mit der Presse. Wieso sollten sie sich nicht an der Dokumentation beteiligen? Darauf könnte eine Theorie von Jim Gamble Aufschluss geben, ehemaliger Leiter des "Child Exploitation and Online Protection Centre" aus Großbritannien. Er kommt in der Netflix-Doku zu Wort und erzählt, dass er den Vater des Mädchens verdächtigte. Seine Erfahrungen als Ermittler hätten ihm gezeigt, dass oft jemand aus dem nahen Umfeld eines vermissten Kindes schuldig ist. Mittlerweile würde er die Familie von Maddie jedoch nicht mehr als schuldig verdächtigen. 

Experten in Netflix-Doku äußern dunklen Verdacht zu Maddie McCann 

Experten halten mittlerweile an der Theorie fest, dass Maddie zum Opfer von Menschenhandel geworden ist. Jim Gabler ist sich sicher: "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir zu Lebzeiten herausfinden werden, was mit Madeleine McCann passiert ist." Der technologische Fortschritt sei dabei ein entscheidender Faktor, da DNA-Technik und die Gesichtserkennung von Jahr zu Jahr bessern werden, so der Ermittler, der sich seit Jahren mit dem Fall auseinandersetzt. Er denkt außerdem, dass Maddie noch am Leben ist. Was diese Theorie angeht, hat er die Unterstützung von vielen anderen Experten. Darunter Julian Peribanez, Privatermittler der Familie. In der Netflix-Doku bringen sie die Vermutung an, dass das Mädchen zum Opfer von Menschenhandel wurde. Der Wert, den Maddie durch ihre britische Herkunft habe, sei sehr hoch. Portugal sei außerdem ein "beliebter" Ort für Kinderhändler, da man schnell in andere Länder gelange.

Ob die Doku endlich Aufschluss über den Aufenthaltsort von Maddie geben wird? Die Eltern bezweifeln es, finden die Ausstrahlung der Doku sogar "entsetzlich" wie theguardian.com berichtet. Aufmerksamkeit wird die Doku-Reihe sicher bekommen - immerhin hat Netflix weltweit mehr als 139 Millionen Abonnenten (Stand Dezember 2018).

Weitere spannende News auf extratipp.com*:

Mehr zum Thema: Vermisste Maddie McCann: Hoffnung! Diese krasse Nachricht könnte alles ändern, wie extratipp.com* berichtet. Maddie McCann: Eltern der Vermissten außer sich - Brexit schuld?

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