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Neue Fire-TV-Sticks von Amazon kommen

Der Fire TV Stick (40 Euro) kommt mit Unterstützung für HDR und Dolby Atmos. Seine Fernbedienung kann auch andere Geräte steuern. Foto: Amazon/dpa-tmn
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Der Fire TV Stick (40 Euro) kommt mit Unterstützung für HDR und Dolby Atmos. Seine Fernbedienung kann auch andere Geräte steuern. Foto: Amazon/dpa-tmn

Egal ob von Google, Amazon oder Xiaomi: Streaming-Sticks für den HDMI-Anschluss sind praktisch. Mit ihnen lässt sich jeder Fernseher in Sachen Smart-TV diskret aufrüsten.

Berlin (dpa/tmn) - Amazon hat neue Fire-TV-Sticks zum Streamen von Filmen, Serien oder Videos vorgestellt. Zum einen wird das Standardmodell Fire TV Stick wieder aufgelegt und soll nun 50 Prozent mehr Prozessorleistung bieten. Zum anderen gibt es den neuen Fire TV Stick Lite, der die Produktpalette nach unten abrundet.

Die Lite-Version kostet nur rund 29 Euro. Dafür gibt es Full-HD-Auflösung (bis 60 Bilder pro Sekunde) und Unterstützung für HDR-Hochkontrastbilder. Auch die bei Fire-TVs übliche, allerdings ein wenig abgespeckte Alexa-Sprachfernbedienung fehlt nicht.

HDR plus Dolby Atmos

Mit dem überarbeiteten, 40 Euro teuren Fire TV Stick erhalten Käuferinnen und Käufer ebenfalls Full-HD-Auflösung (bis 60 Bilder pro Sekunde) und Unterstützung für HDR. Hinzu kommt aber noch das Raumklangformat Dolby Atmos. Außerdem bietet die mitgelieferte Alexa-Sprachfernbedienung dedizierte Tasten zum Einschalten, Regeln der Lautstärke und zum Stummschalten von kompatiblen TVs, Soundbars und AV-Receivern.

Ultra-HD-Auflösung bleibt dem rund 58 Euro teuren Fire TV Stick 4K vorbehalten, den Amazon unverändert weiter anbietet. Die neuen Sticks sollen ab nächster Woche (KW 40) verfügbar sein.

Renovierte Oberfläche

Überarbeitet hat Amazon auch die Fire-TV-Oberfläche. Das Hauptmenü findet sich nun in der Bildschirm-Mitte. Zudem wurde die Suchfunktion verbessert, so dass man nun auch nach Film-Genres wie Komödie oder Horror sowie nach Kategorien wie Familie oder nach Apps suchen kann.

Für die Alexa-Sprachsteuerung von Fire-TV lassen sich nun zudem bis zu sechs Benutzerprofile anlegen. Außerdem gibt es einen neuen, eigenen Alexa-Bereich, in dem personalisierte Infos angezeigt werden können, etwa das Wetter oder Aktienkurse.

Alexa-Anfragen automatisch löschen

Amazon hat mit dem automatischen Löschen von Sprachaufnahmen auch eine neue Datenschutz-Option für Alexa vorgestellt. Wird diese Einstellung aktiviert, sollen den Angaben zufolge erst einmal alle schon gespeicherten Aufnahmen gelöscht werden.

Und neue Aufnahmen von Alexa-Anfragen sollen dann künftig immer direkt nach der Verarbeitung gelöscht werden. Die neue Auto-Löschen-Einstellung lässt sich in der Alexa-App unter "Mehr/Einstellungen/Alexa-Datenschutz/Ihre Alexa-Daten verwalten" aktivieren. Nähere Informationen finden sich im Alexa-Datenschutzportal.

© dpa-infocom, dpa:200925-99-705193/2

Alexa-Datenschutzportal

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