Messenger-Dienst bringt Update

Neue WhatsApp-Funktion: Jetzt wissen Sie immer, wo Ihre Freunde sind

Der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst WhatsApp gibt Nutzern die Möglichkeit, ihre Aufenthaltsorte für bis zu acht Stunden miteinander zu teilen. 

Mountain View -  Dabei seien die Ortsdaten komplett verschlüsselt und nur für die teilnehmenden Nutzer sichtbar, betonte WhatsApp-Manager Zafir Khan zum Start der Funktion am Mittwoch. Auch WhatsApp selbst oder Facebook hätten keinen Zugriff darauf. Im WhatsApp-Blog wird erklärt, wie es funktioniert:

„Öffne einen Chat mit einer Person oder einer Gruppe, mit der du deinen Live-Standort teilen möchtest. Unter "Standort" im Anhang gibt es jetzt eine neue Funktion, um deinen "Live-Standort" zu teilen. Wähle, wie lange du ihn teilen möchtest und tippe dann auf Senden. Jede Person in dem Chat wird deinen Standort auf einer Karte in Echtzeit mitverfolgen können. Wenn mehrere Leute in einer Gruppe ihren Live-Standort teilen, sind sie alle auf derselben Karte zu sehen.“

Die neue Funktion werde in den kommenden Wochen ausgespielt, am Mittwoch fällt der Startschuss. Bisher konnte man über WhatsApp nur seinen momentanen Aufenthaltsort verschicken. Jetzt können sich Nutzer auch ihre Fortbewegungen gegenseitig anzeigen lassen. Das ist in drei fest vorgegebenen Schritten möglich: 15 Minuten, eine Stunde und acht Stunden. Das soll zu verschiedenen Situationen passen, vom Treffen im Café bis zum Musikfestival.

Video: Glomex

Der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst WhatsApp gibt Nutzern die Möglichkeit, ihre Aufenthaltsorte für bis zu acht Stunden miteinander zu teilen. 

Die Übermittlung des Live-Standorts könne auch jederzeit gestoppt werden. Teile man den Aufenthaltsort in einer Gruppenunterhaltung, bekämen neu hinzukommende Nutzer ihn nicht automatisch zu sehen. Man habe zunächst auch überlegt, den Zeitraum frei wählbar zu machen, sich dann aber der Einfachheit halber für die drei vorgefertigten Schritte entschieden, sagte Khan.

Erst kürzlich wurde eine krasse Sicherheitslücke bei WhatsApp bekannt. Wir haben darüber berichtet. Außerdem sollen bestimmte Nutzergruppen in Zukunft für den Messenger-Dienst bezahlen

dpa

Rubriklistenbild: © Screenshot Google Maps

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