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Newsletter in RSS-Feed umwandeln

Mit dem kostenlosen Webdienst "Kill the Newsletter" lassen sich Informationsmails in RSS-News umwandeln. Foto: kill-the-newsletter.com
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Mit dem kostenlosen Webdienst "Kill the Newsletter" lassen sich Informationsmails in RSS-News umwandeln. Foto: kill-the-newsletter.com

Wer im Internet auf dem Laufenden bleiben will, abonniert Newletter verschiedener Dienstleister. Weil viele User sie aber per E-Mail erhalten, fehlt ihnen oftmals die Übersicht. Dabei lässt sich das Problem mit einem technischen Trick ganz einfach lösen.

Meerbusch (dpa-infocom) - Viele abonnieren Newsletter und bleiben so per E-Mail auf dem neuesten Stand. Allerdings können Newsletter auch störend sein, selbst wenn man sie bestellt hat.

Landet ein Newsletter zum Beispiel zu einem unpassenden Zeitpunkt im Postfach, übersieht man die vielleicht wichtigen Informationen. Oder man löscht den Newsletter, und das war es dann mit den tollen Sonderangeboten oder den neuesten Beiträgen aus dem Lieblings-Blog.

Viel praktischer wäre es, einen Newsletter nicht per E-Mail, sondern als RSS-Feed zu erhalten. Wer einen RSS-Reader nutzt, nimmt sich extra Zeit, solche Inhalte zu lesen. Genau das ermöglicht der kostenlose Webdienst Kill the Newsletter. Hier lassen sich Newsletter-Abos in schlanke RSS-News umwandeln - und das ohne Anmeldung.

Dazu muss im Onlinedienst zunächst ein Name für den Feed ausgewählt werden, etwa "Meine Newsletter". Daraufhin bekommt man eine individuelle E-Mail-Adresse zugeteilt, die fortan für Newsletter-Abos genutzt wird. Die Inhalte sieht man im persönlichen Feed im Atom-Format, den man sich mit dem RSS-Reader der Wahl anschaut. Ab sofort treffen Newsletter, die an die erwähnte Mail-Adresse gehen, als neue Nachricht im RSS-Reader ein.

Der Anbieter von "Kill the Newsletter" gibt den Rat, die beide Adressen nicht zu teilen oder öffentlich zu machen. Sonst könnten sich Spam-Mails einschleichen und Unberechtigte hätten die Möglichkeit, Newsletter wieder zu kündigen. Außerdem bittet der Anbieter, den nützlichen Dienst nicht als Wegwerf-Mail-Service zu nutzen, auch wenn es technisch ohne Weiteres machbar wäre.

Kill the Newsletter

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