Hardware reinigen

Pinsel und Sauger befreien Computer von Staub

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Lärmquelle Lüfter: Wenn sich Staub in den Lamellen festgesetzt hat, hilft eine Reinigung mit dem Handstaubsauger. Beim Absaugen darf sich der Lüfter aber nicht drehen - man blockiert ihn also besser. Foto: Matthias Hübner/dpa-tmn

Der Computer dröhnt und wird warm? Das kann am Staub liegen, der sich im Laufe der Zeit im Gerät ansammelt. Mit Pinsel und einem Staubsauger lässt sich das meiste davon leicht entfernen - und so die Lebensdauer des Rechners verlängern.

München (dpa/tmn) - Staub im Computer blockiert auf Dauer die Luftabfuhr. Lüfterräder müssen dann schneller drehen, um dieselbe Kühlleistung zu erreichen, berichtet die Zeitschrift "PC Go". Das führt zu mehr Geräuschentwicklung und schlimmstenfalls zu einem früheren Ausfall von Lüfter und Gerät.

Nutzer sollten Computer oder Notebook regelmäßig von Staub und Dreck befreien. Dabei helfen ein feiner Pinsel zum Lösen des Staubs und ein Staubsauger. Für diesen sollten Nutzer eine niedrige Saugstufe und eine möglichst kleine Aufsatzdüse wählen. Spezielle Aufsätze gibt es für wenige Euro im Handel. Wichtig: Bevor sie das Innere eines Rechners reinigen, müssen Anwender unbedingt den Netzstecker ziehen. Auch sollten sie immer etwas Abstand zu den empfindlichen Bauteilen des Computers halten.

Besondere Vorsicht gilt bei Lüfterrädern: Werden sie beim Absaugen in Bewegung versetzt, kann die Drehung Spannung erzeugen. Diese schädigt schlimmstenfalls das Mainboard, warnt die "PC Go". Mit einem Wattestäbchen lassen sich Lüfterräder während des Absaugens blockieren.

Aber selbst mit der noch so feinsten Düse lassen sich nicht alle Ecken erreichen. Dann lohnt es sich, den Staub wegzublasen, statt ihn abzusaugen. Hierfür bieten sich entweder ein kleiner Blasebalg aus dem Kamerahandel an. Oder man wählt eine Dose Druckluft aus dem Computerzubehörhandel. Feuchte Reinigungsmittel und elektrostatische Putzwedel sollten PC-Nutzer maximal von außen anwenden.

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