Finnland statt Mittelerde

Rollenspiel «Iron Danger» dreht die Zeit zurück

Das Rollenspiel "Iron Danger" ist inspiriert von den Handlungen im finnischen Nationalepos "Kalevala". Foto: Daedalic/dpa-tmn
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Das Rollenspiel «Iron Danger» ist inspiriert von den Handlungen im finnischen Nationalepos «Kalevala». Foto: Daedalic/dpa-tmn

«Iron Danger» basiert auf Finnlands Nationaleops Kalevala und unterscheidet sich stark von gängigen Genre-Standards. Mit einem ungewöhnlichen Kampfsystem begeistert es vor allem Taktikfans.

Berlin (dpa/tmn) - Taktisch anspruchsvolle Gefechte und eine Handlung irgendwo zwischen «Transformers», «Edge of Tomorrow» und «Täglich grüßt das Murmeltier» - «Iron Danger» setzt einen klaren Fokus.

Das Rollenspiel der Entwickler von «Action Squad Studios» bringt dazu eine interessante Spielmechanik: Stirbt eine der Heldenfiguren, kann die Zeit um etwa zehn Sekunden zurückgedreht werden.

Was wie ein Freifahrtschein klingt, macht das Spiel aber keineswegs einfacher. Häufig sind etwa Kämpfe dermaßen knifflig, dass man nur durch reichlich Gebrauch der Zeitmanipulation dahinterkommt, wie etwa ein Bossgegner zu besiegen ist.

Auch der Hintergrund von «Iron Danger» ist anders bis ungewöhnlich. Die Story ist beeinflusst von der finnischen Mythologie und dem Nationalepos Kalevala. Dadurch hebt sich das Spiel von den meist eher keltisch oder mittelalterlich inspirierten Welten anderer Rollenspiele auf erfrischende Weise ab.

Neben zahlreichen fantastischen Wesen tummeln sich auch Roboter und Kampfmaschinen in der Welt von «Iron Danger» - eine originelle Mischung.

«Iron Danger» gibt es für PC zum Preis von rund 30-35 Euro.

Website Iron Danger

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