Neues Mindestalter

Schock für Spotify-Fans: Musik-Dienst jetzt erst ab 16 Jahren

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Spotify ändert nun seine Nutzungsbedingungen - insbesondere das Mindestalter.

Der Musik-Dienst Spotify ändert nun - genau wie WhatsApp - seine Nutzungsbedingungen. Diese schreiben jetzt vor, dass Kunden 16 Jahre alt sein müssen.

Derzeit erhalten Spotify-Kunden E-Mail-Benachrichtigungen, die sie auf die neuen Nutzungsbedingungen hinweisen. Die gravierendste Änderung: Nutzer müssen ab sofort 16 Jahre alt sein, wenn Sie den Dienst in Anspruch nehmen wollen. Zuvor lag das Mindestalter bei 14 Jahren.

Warum ändert Spotify das Mindestalter?

Im Zuge der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mussten viele Dienste ihr Mindestalter auf 16 Jahren heraufsetzen, da erst ab diesem Alter die Daten von Usern weitergegeben werden dürfen. So passte auch WhatsApp seine Nutzungsbedingungen schon Anfang des Jahres an und änderte das Mindestalter von 13 auf 16 Jahren.

Nun zieht auch Spotify nach: In der Mail, die seit dem 8. Oktober 2018 an die Kunden versandt wird, verweist der Musik-Anbieter auf die eigene Website, wo die neuen Nutzungsbedingungen tabellarisch aufgelistet sind. Demnach brauchen Kunden, die unter 18 Jahren sind, auch das Einverständnis der Eltern oder eines Vormundes.

Auch interessant: Dank dieser neuen Instagram-Funktion bleiben nervige Accounts stumm.

Spotify: Nutzer bekommen Bedenkzeit

Eine weitere Änderung, die eingeführt wird, ist eine verlängerte Bedenkzeit. So können sich Kunden statt zwei Wochen nun 30 Tage lang Gedanken darüber machen, ob Sie den neuen Bedingungen zustimmen wollen. Das Online-Portal Spiegel hat auf Anfrage weitere Details von Spotify erhalten: "Wir haben die Nutzungsbedingungen für Nutzer in Deutschland am 15. August geändert. Die aktualisierten Nutzungsbedingungen sind seitdem für neue Nutzer gültig. Zudem werden alle aktiven Bestandskunden seit Montag über die Aktualisierung unserer Nutzungsbedingungen via E-Mail informiert."

Wie Spotify das Alter seiner Nutzer jedoch überprüfen will, ist nicht bekannt.

Lesen Sie hier: Verheerendes WhatsApp-Udate: 50 Prozent der Nutzer würden App sofort löschen.

fk

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