Gefährliche E-Mails

Vermeintliche Urheberrechtsabmahnungen können Virus sein

Cyber-Kriminelle verschicken derzeit Urheberrechtsabmahnungen per E-Mail. Wer den Anhang öffnet, kann sich einen Virus einfangen. Foto: Monika Skolimowska
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Cyber-Kriminelle verschicken derzeit Urheberrechtsabmahnungen per E-Mail. Wer den Anhang öffnet, kann sich einen Virus einfangen. Foto: Monika Skolimowska

Cyber-Kriminelle haben eine neue Masche: Sie verschicken E-Mails mit einer Urheberrechtsabmahnung im Anhang. Dass sie nicht seriös sein kann, erkennt man allein an einem Merkmal.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Landet eine Abmahnung wegen vermeintlicher Urheberrechtsverstöße im Mail-Postfach, muss das nicht unbedingt juristischen Ärger bedeuten. Stattdessen kann im Anhang statt eines Schreibens vom Anwalt auch schädliche Software stecken.

Davor warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (vznrw). Aktuell kursieren nämlich E-Mails mit erfundenen Vorwürfen, die als Absender die Namen echter Anwaltskanzleien tragen. Teilweise werden die Empfänger auch mit richtigem Namen angesprochen.

Die vznrw erklärt dazu, dass seriöse Abmahnungen nie per E-Mail kommen, sondern immer als Brief. Empfänger sollten solche Mails ungelesen löschen und keinesfalls die angehängten Dateien anklicken.

Mitteilung der VZ-NRW

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