Umfrage

Viele nutzen Handysperre - Nur jeder Zweite sichert Daten

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Fast jede oder jeder Zweite (47 Prozent) setzt auf ein Muster, um den Zugriff aufs Smartphone zu sperren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Wer sein Smartphone nicht sperrt, lädt quasi jeden ein, sich auf dem Gerät umzuschauen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Hat sich diese Erkenntnis inzwischen bei den Nutzerinnen und Nutzern durchgesetzt?

Berlin (dpa/tmn) - Auf welche Art und Weise auch immer: Wer ein Smartphone sein eigen nennt, schützt es fast ausnahmslos vor unbefugten Zugriffen. 96 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones haben bei ihrem Gerät eine Zugriffssperre eingerichtet.

Das geht aus einer Umfrage von Bitkom Research hervor. Laut der Studie, bei der Mehrfachnennungen möglich waren, sperren die meisten ihr Smartphone mit mehr als nur einer Methode.

Gut zwei Drittel (68 Prozent) geben an, zum Sperren mit einer PIN zu arbeiten. Jeweils 47 Prozent haben ein Sperr-Muster eingerichtet oder schützen den Zugriff auf ihr Gerät per Fingerabdruck.

Und knapp jeder Achte (12 Prozent) gibt an, zum Entsperren die Gesichtserkennung aktiviert zu haben. Verfahren, die die Stimme (5 Prozent) oder die Iris (4 Prozent) der Nutzerinnen und Nutzer erkennen, kommen im Alltag eher selten zum Einsatz.

Luft nach oben gibt es noch beim Thema Datensicherung: Nur knapp jede oder jeder Zweite (49 Prozent) erstellt nach eigenen Angaben regelmäßig Backups seiner Smartphone-Daten. Befragt wurden 991 Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones ab 16 Jahren.

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