Geräte schützen

Wann dem Handy der Hitzetod droht

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Tödlich für Technik: Wenn das Handy in der Sonne brutzelt, kann das böse Folgen haben - am Strand sollte man es daher abdecken, etwa mit einem Handtuch. Foto: Florian Schuh

Wird das Smartphone richtig heiß, verringert sich nicht nur die Lebensdauer des Akkus. Im schlimmsten Fall können Komponenten wie das Display zerstört werden. Doch wie lassen sich Handys und andere Geräte bei Bruthitze effektiv schützen?

Berlin (dpa/tmn) - Smartphones, Notebooks oder Tablets erwärmen sich im Betrieb zum Teil stark. Da liegt die Annahme nahe, dass so ein bisschen Sommerhitze obendrauf keinen großen Unterschied mehr macht. Aber weit gefehlt.

Die Umgebungs- heizt die Betriebstemperatur zusätzlich an, so dass Schäden drohen, warnt das Fachmagazin "Connect". Deshalb sei es zunächst einmal wichtig, das Telefon oder den Rechner keiner direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen, sie also vor allem nicht in der prallen Sonne liegen zu lassen. Besonders gefährdet sind alle Geräte mit schwarzen Gehäusen, weil sich diese extrem aufheizen.

Der Aufheizeffekt lässt sich den Experten zufolge schon deutlich abschwächen, wenn das Smartphone etwa draußen beim Musikhören einfach in der Tasche bleibt oder am Strand und im Freibad etwa mit einem Handtuch abgedeckt wird.

Keinesfalls sollte man Geräte im Auto liegen lassen, da es im Innenraum bei Sonneneinstrahlung enorm heiß wird. Wer nicht umhin kommt, Technik im Wagen zu lassen, sollte den Angaben zufolge den Kofferraum als Ablageort wählen, weil die Hitze dort im Vergleich weniger stark ist.

Direkt hinter der Windschutzscheibe auf dem Armaturenbrett könne es dagegen so heiß werden, dass Kunststoffgehäuse schmelzen. Navis, die meist genau an dieser Stelle angebracht werden, bringt man beim Parken also besser in Sicherheit. Aber auch daheim oder im Büro gilt, dass technisches Gerät nicht direkt hinter einer Scheibe der Sonne ausgesetzt werden sollte. Sowohl hier als auch im Auto muss man bedenken, dass die Sonne wandert.

Ist ein Gerät aus Versehen doch einmal hinter der Windschutzscheibe oder auf einer Fensterbank weichgekocht worden, schaltet man es am besten erst einmal aus. Manche Mobilgeräte fahren auch selbst herunter, wenn sie eine bestimmte Maximaltemperatur erreicht haben.

Danach ist langsames Abkühlen angesagt. Das bedeutet: Einfach bei Raumtemperatur abwarten. Denn der Versuch, das Abkühlen zu beschleunigen, kann unter Umständen zu noch größeren Schäden führen, wenn sich aufgrund zu großer Temperaturunterschiede Kondenswasser bildet, warnen die Experten. Der Kühlschrank als schneller Abkühlort ist deshalb tabu.

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