Extrakosten und Altersfreigabe

Warum Eltern PC-Spiele für Kinder überprüfen sollten

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Ein Schüler spielt auf einem Smartphone ein Videospiel. Foto: Sebastian Kahnert/Illustration

Einfach das Spiel downloaden und am Computer loslegen - die Hürden für Online-PC-Spiele sind oft gering. Das Problem: Häufig fehlen Angaben zu Kosten und Altersempfehlungen. Was Eltern tun können.

Berlin (dpa/tmn) - Wenn Kinder Online-PC-Spiele zocken, sollten Eltern sich die Einstellungen der Spiele genauer anschauen. Manchmal ist es möglich Einschränkungen vorzunehmen, informiert die Verbraucherzentrale (VZ) Rheinland-Pfalz.

So lassen sich zum Teil teure In-Game-Käufe verhindern. Diese kommen zustande, wenn Spieler beispielsweise zusätzliche Lebens- oder Energiepunkte erwerben.

Kaum Angaben zu Kosten

Bei Minderjährigen gilt zwar, ohne Zustimmung der Eltern sind hohe In-Game-Käufe unwirksam. Doch nicht immer war es möglich, unautorisierte Käufe problemlos zu reklamieren. Das zeigt eine Untersuchung der VZ Rheinland-Pfalz: Einige der 14 untersuchten Spiele-Anbieter erstatteten die Beträge, andere nicht.

Keiner der 14 untersuchten Anbieter wies vor dem Kauf oder vor der Registrierung auf weitere Kosten hin. Auch auf den Webseiten der Spiele-Anbieter gab es bei fünf von 14 keine Angaben zu In-Game-Käufe.

Altersempfehlungen sind selten

Nach Angaben der Verbraucherschützer suchen Eltern bei vielen Anbietern auch vergeblich nach Informationen, ab welchem Alter das Spiel geeignet ist. Denn die Verpflichtung eine Alterskennzeichnung anzugeben, gilt nicht bei ausschließlich online vertriebenen Spielen.

Wer Probleme oder negative Erfahrungen mit Online-PC-Spielen gemacht hat, kann sich online bei dem Marktwächter-Team beschweren.

Details zur Studie

Marktwächter: Beschwerdeformular

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