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Was den Firefox-Ableger Waterfox auszeichnet

Links das Firefox-Logo, rechts das des Waterfox-Browsers. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Links das Firefox-Logo, rechts das des Waterfox-Browsers. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Der Firefox-Browser ist sogenannte freie Software. Das bedeutet unter anderem, dass der Programmcode geändert und weitergegeben werden darf. Deshalb gibt es auch viele Firefox-Ableger. Aber wozu?

Berlin (dpa/tmn) - Ihren Namen zufolge sind sie wie Feuer und Wasser, aber so ganz stimmt das nicht. Denn was den Firefox-Browser von einem seiner Ableger, dem ganz auf 64-Bit-Betriebssysteme ausgelegten Browser Waterfox, unterscheidet, ist relativ wenig.

Zu den Unterschieden zählt zum Beispiel das Fehlen der sogenannten Telemetrie-Funktion. Im Firefox-Browser sammelt diese technische Details und Interaktionen und sendet diese täglich an den Entwickler Mozilla sendet, damit dieser die Software verbessern kann.

Ein Firefox ohne unerwünschte Merkmale

Wer das nicht unterstützen möchte, kann die Telemetrie zwar in den Einstellungen unter "Abschnitt Datenschutz & Sicherheit/Datenerhebung durch Firefox und deren Verwendung" deaktivieren. Aber es gibt Anwender, die selbst das Vorhandensein einer solchen Funktion als unerwünschtes Merkmal einstufen und so eine Software nicht nutzen würden. Hier kommt dann der telemetriefreie Waterfox ins Spiel.

Der Waterfox-Browser bietet darüber hinaus in der Classic-Version noch Spezial-Fähigkeiten wie die Installation von Plug-ins wie Silverlight oder Java über eine Schnittstelle, die Mozilla längst abgeschafft hat.

Ausprobieren ist kein Problem

Ausprobieren ist aber für alle drin. Denn die Benutzeroberfläche und Menüs sind weitgehend gleich. Nach dem Start bietet Waterfox sogar an, die Einstellungen aus einer bestehenden Firefox-Installation zu übernehmen. Außerdem lassen sich problemlos alle benötigten Firefox-Add-ons installieren. Gegebenenfalls muss man noch in den Einstellungen Deutsch als Menüsprache einstellen.

Waterfox gibt es nicht nur für Windows, sondern auch für Mac OS und Linux. Wer keine Spezial-Anforderungen hat, wählt am besten die Current-Version zum Download.

Auch für Android-Mobilgeräte ist Waterfox verfügbar. Im Google Play Store taucht der Waterfox Browser bei einer Suche aber nur dann auf, wenn der Hersteller des Smartphones oder Tablets tatsächlich auch ein 64-Bit-Android auf dem Gerät laufen lässt.

© dpa-infocom, dpa:200803-99-19934/2

Mozilla-Informationen zur Telemetrie-Funktion

Waterfox-Seite mit Download-Möglichkeit

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