Was steckt dahinter?

Horror-Nachricht für WhatsApp-Nutzer: Dienst sperrt rigoros Millionen von Konten

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WhatsApp löscht im Monat zwei Millionen Konten - aber wieso das?

WhatsApp sperrt im Monat bis zu zwei Millionen Konten, wie das Unternehmen nun bekannt gab. Doch was ist der Grund für die zahlreichen Bans - müssen Nutzer sich Sorgen machen?

WhatsApp ist mit rund 1,5 Milliarden Nutzern weltweit der wohl am häufigsten verwendete Kurznachrichtendienst. Dennoch sperrt das Unternehmen nach eigenen Aussagen monatlich rund zwei Millionen Konten. Wen betrifft das und was ist der Grund dafür? Wir haben die Infos.

Diese Accounts werden von WhatsApp rigoros gesperrt

Es klingt erst einmal heftig, doch bei einem genaueren Blick auf die Zahlen handelt es sich bei den zwei Millionen nur um rund 0,13 Prozent der Gesamtnutzerzahl. Es sind in der Realität also nur die wenigsten davon betroffen - und WhatsApp hat gute Gründe dafür, bestimmte Accounts zu sperren. Bei diesen handelt es sich nämlich um Spam- und Fake-Konten, denen der Garaus gemacht werden soll, wie das Unternehmen bei einer Pressekonferenz in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi erklärte.

Mehr zum Thema: Die Polizei Niedersachsen warnt vor einer neuen Abzocke bei WhatsApp, bei der dreiste Betrüger in die Abo-Falle locken um an Kreditkartendaten zu gelangen, wie nordbuzz.de* berichtet. Zudem haben Lehrer in Niedersachsen ein Verbot für WhatsApp, wie nordbuzz.de* berichtet. Der Messenger-Einsatz für schulische Angelegenheiten ist demnach nicht erlaubt.

Kontosperrungen: So sortiert WhatsApp die Spam-Accounts aus

Teil der Konferenz war die Präsentation einer künstlichen Intelligenz, die automatisiert vorgeht und die zahlreichen Fake- und Spam-Accounts auf WhatsApp in ihre Schranken weist, wie das Online-Portal Venturebeat berichtet. Rund 20 Prozent dieser Konten könnten laut einem Pressesprecher schon bei der Registrierung gesperrt werden.

Auch interessant: Krasser WhatsApp-Bug: Frau liest plötzlich Nachrichten fremder Nutzer.

Dazu würde die IP-Adresse und das Herkunftsland der Telefonnummer abgeglichen werden, ebenso ob von dem Account kurz nach Registrierung sofort unverhältnismäßig viele Nachrichten versendet werden. Aber hierbei handelt es sich nur um einen Teil der Faktoren, die beim Herausfiltern von Fake-Accounts in Betracht gezogen werden. Dank der künstlichen Intelligenz ist das Unternehmen wohl jetzt schon in der Lage 75 Prozent der zwei Millionen Spam-Accounts im Monat auszusortieren - ohne dass sich Mitarbeiter persönlich durch diese Fake-Lawine wühlen müssten.

Lesen Sie auch: WhatsApp bringt endlich diese Neuerung - viele Nutzer gehen aber leer aus.

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*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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