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So hält der Akku länger: WhatsApp-Trick für weniger Internet- und Stromverbrauch

WhatsApp kann schnell viel mobiles Datenvolumen verbrauchen. Damit der Akku länger hält gibt es Tricks, den Internet- und Strom-Verbrauch zu senken.

  • WhatsApp kann schnell mobiles Datenvolumen und Akku verbrauchen
  • Die Einstellungen schaffen Abhilfe
  • Das ist neu: reduzierter Datenverbrauch

Update vom Mittwoch, 22.01.2020, 13:13 Uhr: Die neueste Aktualisierung von WhatsApp bringt Änderungen mit sich. Und die haben es in sich. Nutzer können nun nämlich den Datenverbrauch im Messenger regulieren und drastisch senken. In WhatsApp sucht man die Einstellungen auf und tippt auf den Menüpunkt "Speicher- und Datennutzung". Dort wählt man "reduzierten Datenverbrauch" aus. Für viele Nutzer dürfte das neu sein. 

Erstmeldung vom Donnerstag, 16.01.2020, 12 Uhr: Auch in Deutschland ist WhatsApp der am meisten genutzte Messenger. 40 Millionen Nutzer sprechen eine deutliche Sprache. Doch Obacht. Bei den falschen Einstellungen mutiert der Messenger ganz schnell zum Daten- und Stromfresser. Mit unseren Tipps behalten Sie die Kontrolle über Ihren Verbrauch. 

WhatsApp: Internet- und Stromverbrauch - Auto-Download deaktivieren

Um bei WhatsApp mobiles Datenvolumen zu sparen, ist es ratsam, auf automatische Downloads von Fotos, Videos und Sprachnachrichten zu verzichten. Dazu muss lediglich die Funktion von automatischen Downloads ausgeschaltet werden. Dafür steuern Nutzer bei Android und IOS in den Einstellungen den Menüpunkt "Daten- und Speichernutzung" an. 

Dort ist es möglich auszuwählen, welche Medien nur bei WLAN-Verbindung oder auch im mobilen Netz heruntergeladen werden sollen. Darunter fallen Medien wie Fotos, Videos, Audiodateien und Dokumente. Tipp: Um so viel Datenvolumen wie möglich zu sparen, wählen Sie bei allen Medientypen WLAN als Standard-Einstellung für den Download aus. Falls sich das Handy mal nicht in einem WLAN-Netz befindet, können Nutzer ein Video auch manuell herunterladen.

WhatsApp und das Internet: Backups per WLAN erstellen

Auch bei WhatsApp-Backups von Chat-Verläufen lässt sich an der Verbrauchschraube drehen. Die Backups sollte man nur über ein WLAN-Netz erstellen. Andernfalls wählt sich das Smartphone über das mobile Datenvolumen ins Internet ein. Um ein Backup durchzuführen, wählen Sie iCloud oder Google Drive WLAN unter den Einstellungen aus. 

WhatsApp: Telefonieren übers Internet vermeiden 

Wer kennt es nicht? Telefonieren über WhatsApp. Das hat aber auch seinen Nachteil, denn beim Telefonieren steigt der Internet-Verbrauch schnell rapide in die Höhe. Laut den Kollegen von chip.de sollen pro Gesprächsminute rund 0,9 bis 1,5 MB Volumen anfallen. Außerdem wirkt sich der mobile Netzempfang auf die Qualität des Telefonats aus. Faustformel daher: je besser die Qualität, desto mehr Datenvolumen wird verbraucht.

Wer einen Vertrag mit wenig Volumen hat, sollte also besser auf das Telefonieren via WhatsApp verzichten. Und wer dennoch telefonieren möchte, der aktiviert bei Android und iOS unter dem Menüpunkt Daten- und Speichernutzung die Funktion "Reduzierter Datenverbrauch". Allerdings nimmt dadurch die Qualität der Verbindung ab. 

WhatsApp: Den Akku- und Stromverbrauch im Blick behalten

Wenn man über WhatsApp viele Fotos, Videos und Sprachnachrichten verschickt, dann kann das sehr schnell den Akku-Verbrauch des Smartphones in die Höhe treiben. Doch auch hier können Nutzer den Verbrauch senken. Beispielsweise indem sie das Handy neu starten. Außerdem lohnt es sich, den WhatsApp Cache zu leeren. Dazu öffnet man die Einstellungen. 

Dort wählt man "WhatsApp" und "Speicher" an und tippt auf "Cache leeren".  Als Nächstes bietet es sich an, die aktuelle WhatsApp-Version für Android oder iOS herunterzuladen. Hilft das alles nichts, dann sollten Nutzer über eine Neuinstallation der App nachdenken. 

Alternativ können Nutzer auch die Displayhelligkeit Ihres Smartphones regulieren. Heißt: je heller der Bildschirm strahlt, desto mehr Akku verbraucht das Handy in der Folge. Hier lohnt es sich, ab und zu den Display-Regler im Blick zu haben. 

Von Moritz Serif 

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Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance / Jens Kalaene

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