Erster Test in nächsten Monaten

Whatsapp will zur Kasse bitten: Wer künftig zahlen muss

Bisher war der Messenger-Dienst WhatsApp kostenlos. Wie jetzt bekannt wurde, soll das verschicken von Nachrichten bald kostenpflichtig werden - aber nur in bestimmten Fällen. 

WhatsApp will große Unternehmen, die über den Messengerdienst mit ihren Kunden kommunizieren, künftig dafür zur Kasse bitten. Immer mehr Menschen nutzten WhatsApp für den Kontakt zu Firmen und Unternehmen wiederum wünschten sich ein "verifiziertes Profil", erklärte der Dienst am Dienstag in seinem offiziellen Firmenblog. 

Daher werde WhatsApp eine Business-Version testen, die für kleine Firmen kostenlos sei, aber auch kostenpflichtige Bereiche für große Firmen vorsehe. Es gebe mittlerweile Firmen, die "über ein einziges Smartphone mit hunderten Kunden in Kontakt bleiben", erklärte der Dienst. Verbraucher wiederum nutzten den Messengerdienst, um eine Bestellung beim Bäcker aufzugeben oder über die neuen Modetrends in den Boutiquen auf dem Laufenden zu bleiben. Hinzu komme das Problem, dass es an verifizierten Accounts fehle, damit Kunden tatsächlich sicher sein könnten, dass sie es mit dem besagten Unternehmen zu tun haben. Aus diesem Grund wolle WhatsApp in den kommenden Monaten einige Anwendungen testen, "die diese Herausforderungen meistern" sollen, hieß es. 

Unternehmen sollen dabei unter anderem Firmenprofile, Adressen und Öffnungszeiten sowie Angaben zu Lieferungen bereitstellen können. WhatsApp gehört seit 2014 dem sozialen Netzwerk Facebook. Der Messengerdienst hat nach eigenen Angaben über eine Milliarde regelmäßige Nutzer.

dpa/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © AFP

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