Echt oder gefälscht?

Wie sich Warentest-Siegel überprüfen lassen

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Hier stimmt was nicht: Offenbar war das Testurteil-Siegel gefälscht oder wurde unrechtmäßig genutzt. Foto: ral-logolizenz-warentest.de/dpa-tmn

Erhalten Produkte von Stiftung Warentest die Note "gut" oder "sehr gut", werben Hersteller gern mit dem Testsiegel. Jedoch kommt es dabei auch häufig zu Missbrauch. Woran können Verbraucher eine unerlaubte Nutzung erkennen?

Berlin (dpa/tmn) - Viele Verbraucher verlassen sich auf die Testsiegel der Stiftung Warentest. Das wissen auch Betrüger, die die Siegel fälschen, oder Unternehmen, die mit den Testurteil-Siegeln auch nach Ablauf der Nutzungslizenz einfach weiter werben.

In der Regel darf aber nur zweieinhalb Jahre nach Testveröffentlichung mit dem Urteil geworben werden, in Ausnahmefällen dreieinhalb Jahre, erklärt die Stiftung Warentest. Rund dreihundert Fälle von Siegel-Betrug oder missbräuchlicher Nutzung würden pro Jahr verfolgt.

Doch Fälschungen und unberechtigte Nutzung lassen sich enttarnen. Um die Siegel für Verbraucher nachprüfbar zu machen, muss Werbung mit einem Urteil der Stiftung mit einer Lizenznummer (Beispiel: 13AB11) versehen werden. Diese ist den Angaben zufolge am rechten Rand des Testsiegels zu finden und wird vertikal dargestellt.

Wer bei einem Produkt mit Testsiegel-Werbung Zweifel an deren Wahrhaftigkeit oder Rechtmäßigkeit hat, kann die Lizenznummer einfach auf der Webseite der gemeinnützigen RAL GmbH eingeben, die das Logo-Lizenz-System für die Stiftung abwickelt - und zwar gleich auf der Startseite rechts unter "Logo-Lizenz-Gültigkeitscheck".

Testsiegel-Lizenz-Check online

Informationen zum Logo-Lizenzsystem der Stitfung Warentest

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