Angst vor der Spritze

Impfung: Eltern sollten Schmerzen nicht verharmlosen

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Während der Impfung können Eltern ihre Kinder ein wenig ablenken - zum Beispiel mit Spielzeug. Foto: Arno Burgi

Eine bevorstehende Impfung ist für viele Kinder mit Angst verbunden - vor der Spritze und den Schmerzen, die sie erzeugt. Was können Eltern tun, damit es Kindern leichter fällt, sich impfen zu lassen?

Berlin (dpa/tmn) - Vor dem Impfen sollten Eltern ehrlich zu ihren Kindern sein: Vermeintlich beruhigende Sätze wie "Das tut gar nicht weh" schüren eher die Angst und das Misstrauen vor der nächsten Spritze.

Besser ist es, wenn Erwachsene direkt vor der Injektion mit ihrem Nachwuchs darüber reden, was beim Impfen passiert. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Während des Vorgangs hilft Ablenkung sehr gut. Bei kleinen Kindern können das aufgeblasene Luftballons sein oder Seifenblasen. Bei Babys wirkt das Nuckeln am Schnuller schmerzreduzierend.

In Einzelfällen können Schmerzpflaster oder Cremes mit dem Wirkstoff Lidocain benutzt werden, um die Schmerzen des Einstichs zu lindern. Sie sind für Kinder ab vier Monaten vorgesehen. Die Pflaster müssen mindestens 30 bis 60 Minuten vor der Impfung einwirken. Die Kosten für die Pflaster, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt, müssen die Eltern allerdings selbst übernehmen.

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