Hoverboards und One-Wheels

Polizei warnt vor Skateboards mit E-Motor als Geschenk

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Eltern sollten bedenken, dass Hoverboards nicht versichert sind. Foto: Swen Pförtner/dpa

E-Longboards, Hoverboards, One-Wheels und E-Scooter sind bei Jugendlichen gerade sehr angesagt. Sie stehen auf der Weihnachts-Wunschliste bestimmt ganz oben. Doch die Polizei gibt zu bedenken: Das sind richtige Fahrzeuge.

Berlin (dpa) - Eltern sollten ihren Kindern nach Ansicht der Polizei keine Elektro-Skateboards und Roller zu Weihnachten schenken. Denn mit damit übernehmen sie eine große Verantwortung und einige Pflichten.

Die bei Kindern und Jugendlichen beliebten Hoverboards, E-Longboards, One-Wheels und E-Scooter seien keine Kinderspielzeuge, sondern Kraftfahrzeuge, sagte Polizeihauptkommissar Oliver Woitzik.

Solche Fahrzeuge mit Elektromotor müssten zugelassen und versichert werden. Wer damit auf Straßen oder Plätzen fahre, begehe nicht nur eine Ordnungswidrigkeit wegen des Fahrens ohne Zulassung, sondern auch eine Straftat wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz. Menschen, die dazu noch keinen Führerschein haben, machen sich doppelt strafbar.

Auch Eltern, die ihre Kinder mit dem Fahrzeug fahren lassen, können belangt und mit mindestens zwei Punkten in Flensburg bestraft werden. Polizeihauptkommissar Woitzik warnt außerdem vor dem finanziellen Risiko. Sollte der Fahrer einen Unfall verursachen, müsste er für die Folgen selbst zahlen. "Das zahlt keine Versicherung", sagte Woitzik.

Ihm sei zwar bisher kein Unfall in Berlin bekannt, die Gefahr sei jedoch gegeben: Die Fahrzeuge fahren teilweise bis 30 Kilometer pro Stunde schnell, Kinder und Jugendliche sind damit oft auf Gehwegen unterwegs. In den vergangenen zwei Jahren habe die Berliner Polizei 20 bis 30 solcher Fahrzeuge beschlagnahmt.

Facebookpost der Berliner Polizei

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