Die Festplatte platzt

Call of Duty: Nach Season 2-Update – Activision warnt PS4-Spieler

Call of Duty Cold War und Warzone sind bekannt für ihre gigantische Datengröße. Für das neue Update sollten Fans reichlich Platz auf der Festplatte schaffen.

Santa Monica, USA – Die zweite Season von Warzone* seit der Integration von Call of Duty Cold War* hat vor wenigen Tagen begonnen und bringt im Gepäck eine ganze Menge Inhalte, mitsamt neuer Waffen, einem neuen Spielmodus und neuen Features an der Warzone-Map Verdansk. Diese ganzen Inhalte brauchen aber ihren Speicherplatz und Call of Duty* ist mittlerweile für seine riesigen Datengrößen berüchtigt. Bei den neuen Updates zu Season 2 könnten einige Konsolen nun an ihre Grenzen stoßen, warnt Activision*.

Release (Datum der Erstveröffentlichung)13. November 2020
Publisher (Herausgeber)Activision
SerieCall of Duty
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X, PC
EntwicklerTreyarch, Raven Software, n-Space
GenreEgo-Shooter

Call of Duty: Festplatte der Standard-PS4 könnte zu klein sein

Wo genau liegt das Problem? Sowohl Call of Duty Cold War als auch Warzone werden für den Start von Season 2 ein Update benötigen*, zumindest wenn Fans den vollen Nutzen aus den neuen Features ziehen möchten. Je nach Plattform bedeutet das, dass mehr als 20 GB an Updates nötig sind, um das Battle Royale weiter spielen zu können. Dabei variiert auch zwischen den Konsolen die Datengröße der Downloads teilweise stark. Gerade für die Last-Gen-Konsolen und besonders die Standard-PS4 mit ihrer 500 GB-Festplatte könnte das zu einem Problem werden.

Laut dem offiziellen Blog von Call of Duty schlagen die Updates für Call of Duty Cold War und Warzone auf der PS4 mit jeweils 10,5 GB und 17 GB Datengröße zu Buche. Zusätzlich benötigt die PS4 aber insgesamt 100 GB freien Festplattenspeicher, um den Download für die Updates überhaupt starten zu können. Wenn Fans also nur die serienmäßig verbauten 500 GB Speicher ohne zusätzliche externe Festplatten zur Verfügung haben, könnte der Speicherplatz für Call of Duty Modern Warfare/Warzone und Call of Duty Cold War knapp werden.

Daher empfiehlt Activision, für die aktuellen Updates einigen Speicherplatz auf der PS4 zu schaffen. Alternativ rät der Publisher dazu, ungenutzte Inhalte von Call of Duty Cold War und Modern Warfare zu löschen, um die Datengrößen der Spiele zu verringern. Für Cold War steht es zum Beispiel frei, die Einzelspielerkampagne, den Multiplayer, den Zombie-Modus und die Dead Ops Arcade jeweils einzeln zu entfernen, sofern diese nicht benutzt würden. Entsprechend ist es auch für Modern Warfare möglich, einzelne Inhalte direkt im Spielmenü zu deinstallieren und ein paar GB einzusparen.

Call of Duty: Riesiges Update durch reihenweise neue Inhalte

Die Größe der Updates kommt in diesem Fall aber nicht von ungefähr, denn die Neuerungen die mit Season 2 von Call of Duty Cold War und Warzone kommen, sind enorm umfangreich. Neben der Überarbeitung von Verdansk gibt es neue Spielmodi für das Battle Royale in Form von Wiederbelebung Extrem, das die Spielerzahl von Wiederbelebung von 40 auf 90 hebt, und den komplett neuen Modus Exfiltration, der zum normalen Gameplay von Warzone die Einnahme eines Radios als zusätzliche Siegbedingung einführt.

Call of Duty: Nach Season 2-Update – Activision warnt PS4-Spieler

Eine komplett neue Map für Season 2 von Warzone* wird es nach aktuellem Stand trotz vorausgegangener Gerüchte offenbar erst einmal nicht geben. Stattdessen kommen aber neue Maps für den Multiplayer von Call of Duty Cold War, neue Waffen mitsamt Blueprints und ein neuer Zombie-Modus namens Outbreak. Zusätzlich erscheint zur neuen Season ein neuer Battlepass, den Fans im Verlauf aufleveln können, um neue Inhalte freizuschalten.*ingame.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Activision/Treyarch

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.