E-Sport in Zeiten von Corona

Großes Fighting-Event abgesagt: Nintendo schockt Fans von „Super Smash Bros. Melee“

Spielekonsole Nintendo Wii
+
Ob vor der Spielekonsole Nintendo Wii oder bei den klassischen Videospielen: Nintendo-Games zählen zu den absoluten Klassikern.

Ein Highlight für Anhänger des Videospiel-Klassikers „Super Smash Bros. Melee“ findet 2020 nicht statt – den Grund dafür können viele Fans nicht nachvollziehen.

  • „Super Smash Bros. Melee“ als zweiter Teil der Super-Smash-Bros.-Reihe wurde von Nintendo* erstmals im November 2001 in Japan veröffentlicht – und zählt seitdem zu einem der prominentesten Videogames überhaupt.
  • Der Klassiker wird nicht nur für sich alleine gezockt: In großen Online-Gaming-Arenen batteln sich regelmäßig Spieler aus aller Welt.
  • Eines dieser Events ist „The Big House“: Das Major-Turnier der Melee-Szene wurde jedoch gecancelt – aus für viele Spieler nicht nachvollziehbaren Gründen.

Im Mehrspielermodus eines PC-Games können sich Spieler im Wettkampf messen – und das nicht nur im stillen Kämmerlein. Große E-Sport-Events lassen regelmäßig Zockerherzen höher schlagen: Gamer weltweit wollen ihre Gegner ausstechen und die teils sehr hohen Preisgelder einheimsen. Insgesamt wurden bis Dezember 2019 im E-Sport bisher über 780 Millionen US-Dollar an Preisgeldern ausgezahlt, wie esportsearnings.com informiert.

Auch das große E-Sport-Event „The Big House“, das aufgrund der Corona-Pandemie vom 4. bis 6. Dezember online hätte ausgetragen werden sollen, fällt jetzt flach. Auf der Website umsmash.com heißt es vonseiten der Organisatoren: „“The Big House“ ist untröstlich darüber, dass wir von Nintendo eine Unterlassungserklärung erhalten haben und unsere bevorstehende Online-Veranstaltung absagen müssen. Uns wurde mitgeteilt, dass wir keine Erlaubnis haben, die Veranstaltung auszurichten oder zu übertragen, was in erster Linie auf die Verwendung von „Slippy“ zurückzuführen ist. Leider sind alle unsere Wettbewerbe betroffen.“

Ärger von „Super Smash Bros. Melee“-Spielern: Nintendo zeigt zu wenig Engagement

Nicht nur Spieler von „Super Smash Bros. Melee“, sondern auch Fans von „Super Smash Bros. Ultimate“ sind betroffen. Auch für letzteres Videospiel hätte „The Big House“ ein E-Sport-Event austragen wollen. Nintendo gab indes ein Statement heraus, in dem die Absage gerechtfertigt wird. So habe das Unternehmen keine andere Option gehabt, als das Event zu untersagen, da die Veranstalter von „The Big House“ der Bitte nicht nachgekommen seien, die Mod „Slippi“ zu verbieten. Diese werde in Verbindung mit illegalen Raubkopien genutzt, wie esports.com informiert. Die Reaktionen der Gaming-Szene reichen esports.com zufolge von Verständnis für den Entwickler bis hin zu Ärger über die Entscheidung. So kommt es unter anderem zu dem Vorwurf, Nintendo zeige zu wenig Engagement für die Melee-Szene. (jg) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quellen: http://www.umsmash.com/; https://www.esportsearnings.com/;

Süchtig nach Super Smash Bros. Melee?

Dann könnte Sie folgendes Game auch in den Bann ziehen: „Super Smash Bros. Ultimate“ (werblicher Link). Alle Kämpfer in der Geschichte der Super Smash Bros.-Serie treffen hier aufeinander – aber auf den Spieler warten auch neue Herausforderer, die es gilt, von der Stage zu katapultieren.

Weiterlesen: „Zelda: Breath of the Wild 2“: Wann kommt Teil 2 für Nintendo Switch?

«Pokémon Schwert und Schild» im Test

Eine Pokémon-Trainerin betritt unter Fan-Jubel die Arena. Acht Arena-Challeges muss man bestehen, bevor es ins Finale gegen die stärksten Trainer geht. Foto: Nintendo/dpa-tmn
Eine Pokémon-Trainerin betritt unter Fan-Jubel die Arena. Acht Arena-Challeges muss man bestehen, bevor es ins Finale gegen die stärksten Trainer geht. Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
Jeder Trainer braucht Pokébälle, um die unterschiedlichen Pokémon zu fangen. In "Pokémon Schwert und Schild" gibt es 400 von ihnen. Foto: Nintendo/dpa-tmn
Jeder Trainer braucht Pokébälle, um die unterschiedlichen Pokémon zu fangen. In «Pokémon Schwert und Schild» gibt es 400 von ihnen. Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
Das Dynamax-Phänomen gehört zu den Neuerungen bei "Pokémon Schwert und Schild". Die Monster wachsen auf ein Vielfaches ihrer Größe an und werden stärker. Foto: Nintendo/dpa-tmn
Das Dynamax-Phänomen gehört zu den Neuerungen bei «Pokémon Schwert und Schild». Die Monster wachsen auf ein Vielfaches ihrer Größe an und werden stärker. Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
Die neue Region Galar von "Pokémon Schwert und Schild" ist von Großbritannien inspiriert. F. Foto: Nintendo/dpa-tmn
Die neue Region Galar von «Pokémon Schwert und Schild» ist von Großbritannien inspiriert. F. Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
"Pokémon Schwert und Schild" führt die Spieler durch die Minen der Region Galar. Foto: Nintendo/dpa-tmn
«Pokémon Schwert und Schild» führt die Spieler durch die Minen der Region Galar. Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
In der Region Galar erwarten die Spieler von "Pokémon Schwert und Schild" verschiedene Wetter-Phänomene und mit ihnen auch neue Pokémon. Foto: Nintendo/dpa-tmn
In der Region Galar erwarten die Spieler von «Pokémon Schwert und Schild» verschiedene Wetter-Phänomene und mit ihnen auch neue Pokémon. Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo
Ein Pikachu kämpft gegen ein Picochilla. Die Duelle sind das Herzstück von "Pokémon Schwert und Schild". Foto: Nintendo/dpa-tmn
Ein Pikachu kämpft gegen ein Picochilla. Die Duelle sind das Herzstück von «Pokémon Schwert und Schild». Foto: Nintendo/dpa-tmn © Nintendo

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

FIFA 22: Weltweit bestes Team – deutscher Twitch-Streamer landet Glücksgriff
Games

FIFA 22: Weltweit bestes Team – deutscher Twitch-Streamer landet Glücksgriff

Schon vor dem Release beginnen Twitch-Streamer wie „Trymacs“ massenhaft FIFA-Packs zu öffnen. Durch sein unglaubliches Glück hat er das beste Team der Welt.
FIFA 22: Weltweit bestes Team – deutscher Twitch-Streamer landet Glücksgriff

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.