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"Fallout 76": Darum sorgt ein Kühlschrank für geballte Fäuste unter Gamern

Bethesda hat sich mit der "Fallout 76"-Gemeinde mal wieder in ein Fettnäpfchen begeben - ein Kühlschrank sorgt für Rage.
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Bethesda hat sich mit der "Fallout 76"-Gemeinde mal wieder in ein Fettnäpfchen begeben - ein Kühlschrank sorgt für Rage.

Nach einem holprigen, wenn nicht fast katastrophalen Start, haben sich Gamer in den letzten Wochen mit "Fallout 76" angefreundet. Doch nun sorgt ein Kühlschrank für Unmut.

Die Enttäuschung über so manche Entscheidungen von Bethesda will bei Gamern nicht nachlassen. Jetzt haben die Entwickler einen Kühlschrank ins Game integriert, den sich die Spieler gewünscht hatten - allerdings mit einem Haken.  

"Fallout 76"-Fans in Rage: Ein Kühlschrank hat schuld

Denn anstatt die "Fallout 76"-Gemeinde mit einem kostenlosen Item zu erfreuen, verlangt der Entwickler nun 700 Atome für den Kühlschrank, den er im letzten Patch hinzufügte. Das stößt vielen Spielern sauer auf: Schließlich war der Kühlschrank die Idee der Community, um das Game zu verbessern. Dort wollten sie Essen und Getränke unterbringen, um deren Haltbarkeit zu verlängern. Nun sollen sie aber für ihren eigenen Ideenreichtum zahlen. 700 Atome sind umgerechnet etwa sieben Euro.

Dass Bethesda nun Geld für den Kühlschrank verlangt, bringt die Spieler unter anderem auch deshalb in Rage, weil ursprünglich versprochen wurde, dass nur kosmetische Items etwas kosten sollten. Da der Kühlschrank spielerische Vorteile bietet, sollte er eigentlich nicht in diese Kategorie fallen.

Auch interessant: Nintendo Switch am Limit: "Zelda"-Fan zeigt Grenzen der Konsole auf.

"Fallout 76"-Spieler beschweren sich auf Reddit: "Ein Schlag ins Gesicht"

Besonders im Subreddit zu Fallout 76 beschweren sich nun einige Nutzer in verschiedenen Threads über diese Vorgehensweise des Entwicklers. Der User "fo76" schreibt: "Es ist, als würden sie mit Absicht dafür sorgen, dass es unmöglich wird, dieses Spiel und diese Firma in Schutz zu nehmen." Und weiter: "Es ist ein Schlag ins Gesicht, sonst nichts." Dem Entwickler wird vorgeworfen, nur noch ans Geld zu denken.

Ein weiterer User namens "SoapyCapt" vergleicht den Preis für den Kühlschrank mit dem Automatron-DLC für Fallout 4. Die Erweiterung kostete knapp zehn Dollar und bescherte den Spielern neue Quests sowie Gegner und Waffen. Nun wird genauso viel für ein einzelnes Item verlangt. Allerdings lässt sich der Kühlschrank nicht nur mit Echtgeld kaufen. Durch das erfolgreiche Absolvieren von wöchentlichen oder täglichen Aufgaben können sich Spieler etwas von der In-Game-Währung verdienen und auch so an verschiedene Items kommen - ohne tatsächlich Geld ausgeben zu müssen.

Ebenfalls spannend: "Fifa 20": Diese 20 Spieler dominieren die Gesamtwertung.

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