Hinter den Kulissen

"Bares für Rares"-Händler hat gewagte Vermutung: Wird manchmal nur geboten, um die anderen zu ärgern?

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Die Händler und der Moderator der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" von links nach rechts: Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Moderator Horst Lichter, Ludwig Hofmaier und Walter Lehnertz.

Vor der Kamera wirken die Händler in der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" meistens so, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Doch geht es wirklich immer so harmonisch zu?

Horst Lichter, Moderator der TV-Sendung "Bares für Rares", sagt über sich und seine Kollegen, dass sie wie eine Familie sind. Doch stimmt das wirklich? Oder gibt es doch ab und an erbitterte Konkurrenzkämpfe um die begehrten Antiquitäten, die die Händler-Herzen höher schlagen lassen?

Bieten, nur um die Konkurrenz zu ärgern bei "Bares für Rares"?

Wolfgang Pauritsch gibt im Interview mit der Agentur teleschau pikante Einblicke hinter die Kulissen von "Bares für Rares". So zitiert der Weser-Kurier den gebürtigen Innsbrucker, der im Allgäu in Oberstaufen einen Kunst- und Antiquitätenhandel führt: "Wenn wir am Tisch sitzen, sind wir absolute Konkurrenten, egal ob wir befreundet sind oder nicht". Da jeder Händler auf eigene Rechnung kauft und das Risiko nur für sich alleine trägt, ist im Händlerraum kein Platz für Teamwork.

Pauritsch kann sich sogar vorstellen, dass manchmal nur deshalb für schöne Stücke geboten wird, um den anderen Händler zu ärgern. "Das kann schon sein", war seine Antwort auf die Frage, ob solches Gebaren manchmal vorkomme. Doch wirklich Sinn ergebe das nicht: "Aber wenn der andere dann nicht mehr darüber geht, bekommt man vielleicht ein Teil, das man gar nicht wollte und ist selber schuld", fährt der Händler fort. Wenn das Teil dann auch noch schlecht wiederverkauft werden kann: dumm gelaufen!

Video: 10 Kuriositäten aus der Sendung

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Ist bei "Bares für Rares" alles echt? "Wir haben definitiv kein Drehbuch!"

Doch Wolfgang Pauritsch siehts gelassen: "Es ist ein Spiel, das Ganze" sagt der Österreicher über sein Engagement in der Trödelshow "Bares für Rares". Und er stellt klar: "Wir haben definitiv kein Drehbuch! Wir könnten gar nicht nach Drehbuch arbeiten, weil weder der Lucki noch der Waldi noch ich so etwas auswendig lernen könnten! Es ist alles echt, es ist alles spontan, es wird alles kurzfristig entschieden. Wir wissen vorher nie, wer kommt, was kommt, und müssen binnen Minuten unser Urteil fällen. Dabei macht man natürlich auch Fehler. Aber das macht die Sendung so interessant".

Mehr Artikel zur ZDF-Show "Bares für Rares":

jg

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