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"Bares für Rares": "Du kleines, widerliches …" - Händler vergreift sich vor laufender Kamera im Ton

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In "Bares für Rares" bieten sich die Händler oft Duelle um seltene Raritäten. Doch einer wird jetzt ausfällig.

Händlerduelle um besondere Stücke sind bei "Bares für Rares" keine Seltenheit. Dass dabei auch mal ein rauer Wind herrscht, auch. Doch nun vergriff sich ein Händler im Ton.

"Wissenssendung, Krimi, Comedy und vielleicht die eine oder anderer Romanze - diese Mischung gibt es nur hier": So kündigte Horst Lichter kürzlich eine weitere Folge von "Bares für Rares" an. Doch am Ende sorgte ein beliebter Trödelhändler für Furore - und Drama pur. Alles begann mit einem harmlosen Getränkespender aus Kupfer von Verkäufer Reiner Bobrowski.

"Bares für Rares": Seltener Getränkespender sorgt für Furore

"Das außergewöhnlich seltene Stück" hatte der 71-jährige Architekt auf einer Antiquitätenmesse in England erstanden. Doch Moderator Lichter tappte anfangs im Dunkeln und glaubte doch glatt, dass es sich bei dem "jecken Apparätchen" um "eine Zapfstelle für Bierchen" handeln könnte. Weit gefehlt! Stattdessen war der Spender zum Ausschenken von Milch, Wasser, Kaffee und Tee gedacht.

Auch Experte Fabian Benöhr fummelte begeistert an dem Trödel herum. "Wenn du da so lange rumturnst, weiß ich: Du möchtest mir irgendetwas zeigen." Und der Experte weiß zu berichten, dass das gute Stück um die Jahrhundertwende von der renommierten Marke "Matthew J. Hart & Sons" hergestellt worden ist.

Erfahren Sie hier: Kurioses Stück bei "Bares für Rares": Lichter fassungslos - "Ich dachte, Sie fallen um".

"Das ist ganz schön alt", so Lichters Expertise. Verkäufer Bobrowski hoffte deshalb auch auf satte 400 Euro für den Getränkespender, Experte Benöhr schätzte das gute Stück sogar auf bis zu 450 Euro. Schließlich war der Getränkespender noch in einwandfreiem Zustand.

Video: "Bares für Rares": Das wussten Sie noch nicht über die Händler

Händlerduell artet aus - dann wirft Händler mit Beleidigung um sich

Auch im Händlerraum zeigte man sich fasziniert von der Rarität. Händler Walter "Waldi" Lehnertz sorgte gleich für Lacher, als er die Inschrift kurzerhand in "Waldi and Son" umdeutete. Er startete mit seinem üblichen Gebot von 80 Euro, doch auch die anderen Händler waren sehr interessiert. Eine Händlerschlacht bahnte sich an - schnell überboten sich die Händler, bis Lehnertz den Schätzpreis mit 350 Euro erreichte. Doch Händlerkollege Pauritsch zog immer wieder mit, bis Lehnertz trotzig 600 Euro bot - aber nicht, ohne in Richtung des Kollegen den Satz "Du kleines, widerliches …" zu murmeln!

Er brachte ihn zwar nicht zu Ende - doch Pauritsch blieb cool. Der erhöhte schließlich sein Gebot auf 620 Euro, doch Händlerkollege Lehnertz gab sich nicht so schnell geschlagen. "Du bist ein starker Gegner", lobte Pauritsch seinen Rivalen. "Deshalb steige ich jetzt aus", erklärte er. Am Ende durfte Lehnertz die Antiquität mit nach Hause nehmen.

Lesen Sie auch: "Bares für Rares" (ZDF): Das sagt Horst Lichter über Abschied aus der TV-Show.

jp

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