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Befreiung vom Rundfunkbeitrag: Wie weit ist es rückwirkend möglich?

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Von: Ömer Kayali

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Manche Menschen können sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Auch rückwirkend ist das noch möglich.

In bestimmten Fällen, können Sie von der Zahlung des Rundfunkbeitrags befreit werden – zum Beispiel, wenn Sie Sozialhilfe beziehen oder Ihr Einkommen sehr niedrig ist. Allerdings werden Sie nicht automatisch von der Zahlung befreit. Sie müssen in jedem Fall einen Antrag stellen und entsprechende Nachweise erbringen. Das Datum des Leistungsbeginns bestimmt, ab wann Sie von der Beitragspflicht befreit werden. Auch rückwirkend ist das noch möglich, doch wie lange?

Befreiung vom Rundfunkbeitrag: Rückwirkend bis zu drei Jahre möglich

Eine rückwirkende Befreiung des Rundfunkbeitrags ist seit Januar 2017 für die jeweils vergangenen drei Jahre möglich. Allerdings benötigen Sie für den gesamten Zeitraum die notwendigen Belege. Wenn Sie etwa Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten, müssen Sie Ihre Bescheinigung oder den Bewilligungsbescheid des geltend zu machenden Zeitraums vorzeigen. Wenn Sie die Unterlagen verlegt haben und nicht mehr finden, fragen Sie bei der jeweiligen Behörde nach – normalerweise stellen diese Ihnen die Papiere ohne Probleme erneut aus.

Je nachdem, welcher Grund sich für die Befreiung bei Ihnen ergibt, benötigen Sie einen entsprechenden Bescheid. Eine Übersicht darüber, in welchen Fällen Sie einen Anspruch haben und welche Nachweise Sie einreichen müssen, finden Sie auf der Webseite des Rundfunkbeitrags. Wer kein Radio, Fernsehen oder Internet nutzt, hat übrigens keinen Anspruch auf eine Befreiung.

Wie lange ist man vom Rundfunkbeitrag befreit?

Die Dauer der Befreiung vom Rundfunkbeitrag richtet sich nach der Gültigkeitsdauer Ihres Leistungsbescheids. Sollte letzterer unbefristet sein, müssen Sie dennoch nach drei Jahren einen neuen Antrag auf eine Befreiung des Rundfunkbeitrags stellen. (ök)

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