Wechseln oder verzichten

Beitragserhöhung in PKV: Drei Tipps gegen steigende Kosten

Auch 2018 ist mit Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung zu rechnen. Es gibt drei Möglichkeiten, sie zu umgehen. Foto: Jan Woitas/dpa
+
Auch 2018 ist mit Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung zu rechnen. Es gibt drei Möglichkeiten, sie zu umgehen. Foto: Jan Woitas/dpa

Wer privat krankenversichert ist, kennt das: Versicherungen heben immer wieder die Beiträge an. Versicherte sind gegen höhere Kosten aber nicht ganz machtlos.

Hamburg (dpa/tmn) - Versicherte in der privaten Krankenversicherung müssen immer wieder mit steigenden Beiträgen rechnen. Schon 2017 stiegen diese durchschnittlich um acht Prozent, berichtet das Magazin «Capital». 2018 sind Beitragssteigerungen ebenfalls nicht auszuschließen. Drei Tipps dagegen:

- Verzicht: Eine Maßnahme, die steigenden Kosten zu begrenzen, ist der Verzicht auf unnötige oder luxuriöse Leistungen. Verzichtbar seien etwa Krankenhaustagegelder oder das Einbettzimmer im Krankenhaus. «Wer umbaut, kann oft eine Erhöhungsrunde ausgleichen», schreibt «Capital».

- Eigenbeteiligung: Wer mehr von den Krankheitskosten selbst trägt, kann seinen Beitrag um zehn bis 15 Prozent senken. Wichtig hierbei: Dieser Schritt sollte gut überlegt sein, denn meist kommen Versicherte von dem neuen Niveau nicht mehr ohne weiteres herunter.

- Tarifwechsel: Wer privat krankenversichert ist, hat das Recht, den Tarif innerhalb einer Versicherungsgesellschaft zu wechseln. Bis zu 50 Prozent Ersparnis seien bei vergleichbaren Leistungen möglich. Die Altersrückstellungen bleiben in der Regel erhalten.

Leitlinien zum Tarifwechsel

Verbraucherzentralen zu Tarifwechsel

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

„Bürgergeld“ soll Hartz IV ablösen – doch worin besteht der Unterschied?
Geld

„Bürgergeld“ soll Hartz IV ablösen – doch worin besteht der Unterschied?

In ihrem Sondierungspapier hatten SPD, Grüne und FDP festgehalten, dass Hartz IV durch ein „Bürgergeld“ abgelöst werden soll.
„Bürgergeld“ soll Hartz IV ablösen – doch worin besteht der Unterschied?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.