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So bekommen Sie ab jetzt immer den günstigsten Preis auf Amazon

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Amazon will seine eigenen Produktangebote pushen - und platziert sie deshalb ganz oben in den Suchergebnissen.

Auf Amazon gibt es viele Angebote. Da fällt es schwierig, immer das günstigste Angebot herauszufiltern. Doch mit diesen acht Tricks sparen Sie viel Geld.

Der Online-Shopping-Riese Amazon rühmt sich, immer die besten Produkte zum günstigsten Preis anzubieten. Daher erwartet man auch, dass ganz oben das preiswerteste Angebot angezeigt wird. Doch nach ein paar Scrolls fällt auf, dass es weiter unten noch günstigere Alternativen gegeben hätte. Doch woran liegt das?

Amazons kleine Tricks, um den besten Preis vorzugaukeln - und eigene Produkte zu pushen

Die Lösung: am Amazon-Algorithmus. Schließlich bietet der dem Kaufwilligen als erstes die Amazon-eigenen Produkte an. Erst danach wird die Ware von anderen Anbietern aufgeführt. Das Pikante daran: Laut einer Studie vom Verbraucherportal "ProPublica" sind aber meist die Amazon-Produkte weiter oben um drei Viertel teurer als die von externen Anbietern.

So scanne der Amazon Algorithmus das Shopping-Portal zwar nach den beliebtesten Produkten und Marken - wenn diese aber nicht von Amazon selbst sind, werden sie einfach in das eigene Warensystem übernommen. Anschließend werden jene Waren schließlich günstiger verkauft als die der anderen Anbieter. Doch wie kann ich diesen Trick bei meinem nächsten Kauf am besten umgehen?

Tipp Nummer Eins: Amazon-Preise schwanken stark

Wer sich länger und ausgiebiger mit Amazon beschäftigt oder öfters auf der Plattform einkauft, merkt schnell: Die Preise für einzelne Produkte variieren stark. Sie schwanken teilweise sogar schon bei einer Ware im Tages- oder Wochenverlauf enorm.

Amazon hebt und senkt die Preise – je nach Beliebtheitsgrad. So werden die Artikel des gleichen Produktes, die unbeliebt sind, meist sogar um 30 Prozent teurer angeboten. Wer also sparen möchte, der sollte besser abwarten – und die Suchergebnisse miteinander vergleichen.

Tipp Nummer Zwei: Preise auf Amazon vergleichen

Da Amazon seine Preise variiert, sollten Sie nicht sofort beim angeblich günstigsten Produkt, das Ihnen ganz oben präsentiert wird, zugreifen. Stattdessen empfiehlt es sich, zu schauen, ob unter dem Produktpreis der Hinweis "Dieser Artikel ist zu einem günstigeren Preis bei anderen Verkäufern erhältlich", steht. Wenn Sie darauf klicken, werden Sie zum gleichen Artikel eines anderen Anbieters weitergeleitet.

Tipp Nummer Drei: Suchfilter auf Amazon ändern

Sie wollten eigentlich nur den günstigsten Preis eines Produkts herausfinden und die Suchmaschine von Amazon spuckt Ihnen eine Million Ergebnisse aus? Dann nutzen Sie einfach den Filter. Hier können Sie zwischen diversen Funktionen wie "Sortieren nach" oder "günstiger Preis und Versandkosten" auswählen und nach Ihren Bedürfnissen eingrenzen.

Tipp Nummer Vier: Preisüberwachungsalarm aktivieren

Wer allerdings keine Lust hat, ständig auf Amazon zu schauen, wann ein Artikel gerade am günstigsten ist, der lässt es einfach den Amazon-Preisverfolger camelcamelcamel machen. Die Webseite analysiert die Produktpreise auf Amazon und erstellt für Nutzer Grafiken, wie diese sich gerade verhalten.

Wenn sich der User für einen bestimmten Artikel interessiert, gibt er dazu oben in der Suchmaske die URL oder Suchbegriffe ein. Wer sich registriert, erhält zudem per Mail oder Twitter einen Preisüberwachungsalarm, wenn der Preis gesunken ist.

Tipp Nummer Fünf: Suchbegriffe und Stichworte ändern

Wenn Sie ein Produkt suchen, finden Sie nicht nur über die Such-Funktionen günstige Angebote. Wer außerdem in der Suchmaske Synonyme eingibt, wird überrascht feststellen, dass oftmals plötzlich noch weitere (günstigere) Artikel in den Ergebnissen auftauchen.

Tipp Nummer Sechs: Rabatt-Coupons auf Amazon

Bevor Sie sich auf die Suche begeben, können Sie auch erst mal schauen, ob Sie Amazon-Coupons finden. Diese stehen meist unter dem Produktpreis oder unter www.amazon/de/coupons und können beim Einkauf aktiviert werden.

Diese werden dann beim Checkout oder beim ersten (Spar-)Abonnement eines Artikels abgezogen. Dadurch sparen Sie sich noch zusätzlich einige Euros. Doch Vorsicht:

Einige reduzierte Waren sind nur für Prime-Mitglieder verfügbar.

Tipp Nummer Sieben: "Prime Wardrobe" nutzen

Rücksendungen beim Online-Shopping werden immer beliebter, aber zunehmend auch zum Problem. Amazon hat sich nun einen Trick überlegt, von dem auch Kunden in Deutschland profitieren könnten. Der Online-Handelsriese will ein neues Verkaufsmodell namens "Prime Wardrobe" einführen.

Die Idee: Kunden können sich drei bis 15 Kleidungsstücke, Schuhe oder Accessoires nach Hause liefern lassen, anprobieren und diejenigen, die einem nicht gefallen, einfach wieder zurücksenden. Zwar verursache dies hohe Rücksendekosten, doch das Unternehmen soll mit Hochdruck intern daran arbeiten, dass diese so gering wie möglich ausfallen. Die Option der Rücksendung soll aber beibehalten werden, da Kunden dadurch einen stärkeren Kaufanreiz verspüren.

Amazons Lösung soll ein Rabattsystem sein, das es dazu extra einführen möchte. Hierbei werden Kunden belohnt, die weniger bis gar nichts zurückschicken. Das bedeutet konkret: Wenn Sie mindestens drei der bestellten Teile kaufen, bekommen Sie zehn Prozent Preisabschlag. Bei fünf oder mehr Artikel erhält dagegen bereits den doppelten Rabatt.

Auch interessant: Dagegen soll es beim Einkauf mit dem Smartphone auf Amazon krasse Preisunterschiede geben. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Lesen Sie auch: Haken dran? Mit dieser Masche will auch eBay jetzt mehr Kunden anlocken.

Von Jasmin Pospiech

Amazon Echo kann Deutsch: So funktioniert der Lautsprecher

Soll Amazons Echo nicht mehr mithören, kann man das Gerät per Knopfdruck taub schalten. Dann zeigt ein rotleuchtender Ring an, dass der vernetzte Lautsprecher gerade inaktiv ist. Foto: Franziska Gabbert
Soll Amazons Echo nicht mehr mithören, kann man das Gerät per Knopfdruck taub schalten. Dann zeigt ein rotleuchtender Ring an, dass der vernetzte Lautsprecher gerade inaktiv ist. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Laut Amazon hören Amazon Echo und Dot nur ständig auf ihr Aktivierungswort "Alexa", "Echo" oder "Amazon". Erst anschließend werden weitere Kommandos an Amazon übertragen. Foto: Franziska Gabbert
Laut Amazon hören Amazon Echo und Dot nur ständig auf ihr Aktivierungswort "Alexa", "Echo" oder "Amazon". Erst anschließend werden weitere Kommandos an Amazon übertragen. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Amazons Echo reagiert auf Sprachkommandos. Sagt man "Alexa", leuchtet der LED-Ring des Geräts grün-blau auf und das Gerät ist bereit für Stimmkommandos des Nutzers. Foto: Franziska Gabbert
Amazons Echo reagiert auf Sprachkommandos. Sagt man "Alexa", leuchtet der LED-Ring des Geräts grün-blau auf und das Gerät ist bereit für Stimmkommandos des Nutzers. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Der Amazon Dot verfügt über die gleichen Fähigkeiten und kann drahtlos oder per Kabel mit Musikanlagen verbunden werden. Foto: Franziska Gabbert
Der Amazon Dot verfügt über die gleichen Fähigkeiten und kann drahtlos oder per Kabel mit Musikanlagen verbunden werden. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Amazons Lautsprecher Echo gibt es in Schwarz und Weiß. Im kleineren Amazon Dot (rechts) steckt die gleiche Technik, nur der große Lautsprecher fehlt. Foto: Franziska Gabbert
Amazons Lautsprecher Echo gibt es in Schwarz und Weiß. Im kleineren Amazon Dot (rechts) steckt die gleiche Technik, nur der große Lautsprecher fehlt. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Im Test erweist sich die Küche als bester Ort für Amazons vernetzten Lautsprecher Echo. Hier kann man auch mit Teig an den Fingern die Musik auswählen. Foto: Franziska Gabbert
Im Test erweist sich die Küche als bester Ort für Amazons vernetzten Lautsprecher Echo. Hier kann man auch mit Teig an den Fingern die Musik auswählen. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert

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