Sparen oder investieren?

Coronavirus: Sparen, ausgeben oder investieren? Was Sie jetzt mit Ihrem Geld machen sollten

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Sparen, investieren oder ausgeben? Bei einer drohenden Rezession stellt sich die Frage, was man mit seinem Geld tun sollte.

Das Coronavirus wirkt sich allmählich auf die Wirtschaft aus. Könnten auch Privatpersonen finanzielle Folgen zu spüren bekommen? So bereiten Sie sich vor.

  • Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen bereitet weiterhin Sorge.
  • Weltweit hat die Ausbreitung des Erregers auch Auswirkungen auf die Wirtschaft.
  • Experten verraten, was Privatpersonen im Falle einer drohenden Rezession tun können.

Die Folgen des Coronavirus sind weiterhin in vielen Wirtschaftsbranchen deutlich zu spüren. Das sind die Auswirkungen:

Kann man sich auf eine Wirtschaftskrise vorbereiten?

Coronavirus zieht viele unangenehme Folgen nach sich*. Müssen Privatpersonen deshalb auch um ihre finanzielle Lagen fürchten? In einem Interview mit RND verraten die Finanz- und Wirtschaftsexperten Ulrich Thielemann und Kerstin Hußmann-Funk, dass Panik völlig unangebracht ist – schließlich wisse man nie, wie sich eine mögliche Rezession tatsächlich auf jeden einzelnen auswirke. Entsprechend sei es laut Hußmann-Funk schwierig, sich gezielt auf eine derartige Krise vorzubereiten.

Ignorieren sollte man das Problem dennoch nicht. Stattdessen raten die Experten dazu, Normalität aufrechtzuerhalten. Das könne die Gefahr einer Rezession mindern: "Eine Krise entsteht ja vielfach erst aus den Befürchtungen, dass sie kommt", erklärt Thielemann. Von panischen Hamsterkäufen oder unnötigen Krankschreibungen rät er deshalb ab.

Lesen Sie auch: Viele haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag - und wissen es gar nicht.

Sparen oder investieren? Das sollten Sie mit Ihrem Geld machen

Droht eine Rezession, kann Konsum die Wirtschaft wieder ankurbeln. Hußmann-Funk rät aber dennoch dazu, nicht unnötig Geld auszugeben. Insbesondere Personen, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind, sollten ihre eigene Situation gegenüber der Wirtschaft vorziehen.

Mehr erfahrenCoronavirus - Darum könnte der Staat bald Geld zum Einkaufen auszahlen.

Empfiehlt es sich deshalb, das Geld einfach auf dem Bankkonto weiter anzusparen? Im Hinblick auf Null- und Negativzinsen* haben die meisten Sparer kaum etwas davon: "Geht es um Geld, das für notwendige Rücklagen nicht gebraucht wird, kann es sinnvoll sein, dieses zum Beispiel in einen breit streuenden Aktienindexfonds zu investieren. Da die Börsenkurse nach Ausbruch des Coronavirus* stark verloren haben, kann es sich lohnen, gerade jetzt zu investieren", rät Hußmann-Funk.

Auch interessant: Mit diesem Trick finden Sie heraus, wie viel Geld Sie glücklich macht.

Video: Coronavirus - Droht Deutschland eine Rezession?

Mehr erfahren: Coronavirus ist schuld - Mutter verlor Hunderte von Euro: "Es war katastrophal".

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Wann Kontoauszüge und Belege in den Schredder können

Aktenordner voller Papier: Wenn sich Belege, Verträge und Rechnungen anhäufen, verliert man irgendwann den Überblick. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
Aktenordner voller Papier: Wenn sich Belege, Verträge und Rechnungen anhäufen, verliert man irgendwann den Überblick. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © Klaus-Dietmar Gabbert
Isabel Klocke ist Leiterin der Abteilung Steuerrecht und Steuerpolitik beim Bund der Steuerzahler. Foto: Annette Koroll/Bund der Steuerzahler/dpa-tmn
Isabel Klocke ist Leiterin der Abteilung Steuerrecht und Steuerpolitik beim Bund der Steuerzahler. Foto: Annette Koroll/Bund der Steuerzahler/dpa-tmn © Annette Koroll
Annabel Oelmann arbeitet als Vorstand bei der Verbraucherzentrale Bremen. Foto: Verbraucherzentrale Bremen/dpa-tmn
Annabel Oelmann arbeitet als Vorstand bei der Verbraucherzentrale Bremen. Foto: Verbraucherzentrale Bremen/dpa-tmn © Verbraucherzentrale Bremen
Tanja Beller ist Sprecherin vom Bundesverband deutscher Banken. Foto: Die Hoffotografen/dpa-tmn
Tanja Beller ist Sprecherin vom Bundesverband deutscher Banken. Foto: Die Hoffotografen/dpa-tmn © Die Hoffotografen
Mathias Zunk ist Versicherungsexperte beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Foto: GDV/dpa-tmn
Mathias Zunk ist Versicherungsexperte beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Foto: GDV/dpa-tmn © GDV

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