Noch nie so wütend gesehen

Darum platzte Frank Thelen in "Die Höhle der Löwen" der Kragen

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Frank Thelen geht mit dem Gründer-Duo hart ins Gericht.

Was ist denn mit dem sonst so rationalen DHDL-Juror los? In der Show geht er plötzlich auf einen App-Gründer los.

Souverän, rational und diplomatisch: So kennen und lieben viele Zuschauer Frank Thelen. Der "Die Höhle der Löwen"-Juror gilt in der Regel als pragmatisch – doch in der neuen Staffel der TV-Show gingen mit dem sonst so besonnenen Investor die Pferde durch. Der Grund: der Pitch eines Gründer-Teams.

Pitch des Gründer-Teams von "No Limit" floppt - Frank Thelen ist außer sich

Als Norman Alexander und Cemal Osmanovic in der achten Folge vergangenen Dienstagabend (24. Oktober) auf die Bühne kamen und ihre personalisierte Mentaltrainings-App "No Limit" vorstellten, platzte Thelen der Kragen. "Das ist so unterirdisch", schimpfte er lautstark. Doch was hatte ihn an der Präsentation nur so auf die Palme gebracht? Die Antwort: die geringe Anzahl der App-Nutzer.

Als sich das Gründer-Duo nämlich damit brüstete, dass die App seit Start im Sommer 2016 "schon" 120 aktive Nutzer habe, konnte sich der Tech-Guru nicht mehr halten: "Da habt ihr richtig daneben gegriffen", wetterte er. Schließlich sei  das Ergebnis ein totaler Reinfall – vergleichbar etwa mit dem Verkauf von zwei Wasserkochern innerhalb eines Jahres.

"Höhle der Löwen": Juroren zeigen sich fassungslos über das Benehmen der App-Gründer

Doch auch die ignorante Antwort und Haltung der beiden App-Gründer brachten Thelen zunehmend in Rage. Diese taten seine Kritik gleichgültig ab und bestanden weiterhin auf ihre Firmenbewertung von etwa vier Millionen Euro. Doch schnell kam ihm Juror-Kollege Carsten Maschmeyer zu Hilfe: "Sie bräuchten in Ihrer App einen Mentaltrainer, der sie etwas bodenständiger macht", urteilte auch er knallhart.

Am Ende hatten es sich die beiden Gründer mit ihrer arroganten Art mit allen Jury-Mitgliedern verscherzt – und niemand wollte mehr in deren App investieren.

Lesen Sie auch: Dieser Riesencoup ist bei DHDL geplatzt - weil den Investoren allmählich das Geld ausgeht?

Auch interessant: Ist bei DHDL etwa alles nur Fake? Ein Experte erklärt, warum so viele Deals wirklich scheitern.

jp

Fünf Tipps, wie auch Ihr Startup zum Millionenimperium wird

Tipp Nummer Eins: Obwohl der Lebensmittelbereich hart umkämpft ist, haben sich die Gibischs dafür entschieden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, ein Produkt zu verkaufen, für das es schon eine Zielgruppe gibt, so die Gründer. Einerseits kann man so eine attraktivere Alternative zu bekannten Produkten bieten und andererseits muss man dem Kunden die Ware nicht noch erklären. Das spart Zeit und Geld.
Tipp Nummer Eins: Obwohl der Lebensmittelbereich hart umkämpft ist, haben sich die Gibischs dafür entschieden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, ein Produkt zu verkaufen, für das es schon eine Zielgruppe gibt, so die Gründer. Einerseits kann man so eine attraktivere Alternative zu bekannten Produkten bieten und andererseits muss man dem Kunden die Ware nicht noch erklären. Das spart Zeit und Geld. © Instagram/littlelunchsoup
Tipp Nummer Zwei: Klein anfangen und das Land erobern: Die Little-Lunch-Gründer haben ihre Firma im beschaulichen Augsburg gegründet. "Die lokale Presse wurde schnell auf uns aufmerksam, viel schneller als das in Berlin bei den vielen Startups dort der Fall gewesen wäre", sagt Denis Gibisch gegenüber Gründerszene. Zudem sind die Büromieten günstig und der Arbeitsweg kurz.
Tipp Nummer Zwei: Klein anfangen und das Land erobern: Die Little-Lunch-Gründer haben ihre Firma im beschaulichen Augsburg gegründet. "Die lokale Presse wurde schnell auf uns aufmerksam, viel schneller als das in Berlin bei den vielen Startups dort der Fall gewesen wäre", sagt Denis Gibisch gegenüber Gründerszene. Zudem sind die Büromieten günstig und der Arbeitsweg kurz. © pixabay
Tipp Nummer Drei: Sich im Vorhinein umfassend über den Markt informieren, in dem man Fuß fassen will. "Der größte Fehler ist, in Verhandlungen ohne Vorwissen reinzugehen", findet Denis Gibisch. So hätten sie anfangs von Boni, Streckenlistung & Co. keine Ahnung gehabt - als sie sich damit auseinandersetzten, merkten sie schnell, dass sie von Einkäufern fast um ihr Geld gebracht worden wären. Doch ein Startup muss am Anfang bereits Gewinn abwerfen.
Tipp Nummer Drei: Sich im Vorhinein umfassend über den Markt informieren, in dem man Fuß fassen will. "Der größte Fehler ist, in Verhandlungen ohne Vorwissen reinzugehen", findet Denis Gibisch. So hätten sie anfangs von Boni, Streckenlistung & Co. keine Ahnung gehabt - als sie sich damit auseinandersetzten, merkten sie schnell, dass sie von Einkäufern fast um ihr Geld gebracht worden wären. Doch ein Startup muss am Anfang bereits Gewinn abwerfen. © dpa
Tipp Nummer Vier: Locke schnell Kunden an. Wer erfolgreich sein will, muss das Interesse der Käufer wecken. Ansonsten wird man schnell wieder aus Supermärkten und Läden aussortiert. Daher ist es ratsam, die Marke erstmal bekannt zu machen, bevor man sich an einen Händler wendet. Nutzen Sie dafür am besten soziale Netzwerke und Newsletter.
Tipp Nummer Vier: Locke schnell Kunden an. Wer erfolgreich sein will, muss das Interesse der Käufer wecken. Ansonsten wird man schnell wieder aus Supermärkten und Läden aussortiert. Daher ist es ratsam, die Marke erstmal bekannt zu machen, bevor man sich an einen Händler wendet. Nutzen Sie dafür am besten soziale Netzwerke und Newsletter. © Instagram/littlelunchsoup
Tipp Nummer Fünf: Beobachte die Konkurrenz. Schließlich will man sich mit seinem Produkt von den anderen abheben. Dazu ist es allerdings auch wichtig, flexibel zu bleiben und auch mal umzudenken und zu experimentieren. So verbessert man stets auch das eigene Produkt, um am Ende stärker als die Konkurrenz zu sein.
Tipp Nummer Fünf: Beobachte die Konkurrenz. Schließlich will man sich mit seinem Produkt von den anderen abheben. Dazu ist es allerdings auch wichtig, flexibel zu bleiben und auch mal umzudenken und zu experimentieren. So verbessert man stets auch das eigene Produkt, um am Ende stärker als die Konkurrenz zu sein. © pixabay

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