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Diese Posten sind für die Steuer wichtig

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Diese Posten sind für die Steuer wichtig
Bequem erstellen und absenden: Einige Menschen nutzen inzwischen das Online-Finanzamt Elster für die Steuererklärung. © Benjamin Nolte/dpa-tmn

Wie man das Maximum aus seiner Steuererklärung herausholen kann, ist für Arbeitnehmer oft ein Buch mit sieben Siegeln. Zwei Steuerexperten erklären die wichtigsten Kniffe für die Erklärung von 2021.

München - Kurzarbeitergeld, Corona-Prämie und Homeoffice-Pauschale sind nur ein paar Schlagworte, die Steuerzahler spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie kennen sollten. Einige von ihnen sind für die Steuererklärung relevant. Stephan Amann von der Lohnsteuerhilfe Bayern und Annette Weinel vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) erklären, welche.

Wer sich ein Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung eingerichtet hat, fährt unter Umständen besser, wenn er oder sie die Kosten für das Arbeitszimmer anstelle der Homeoffice-Pauschale ansetzt. Angegeben werden können anteilige Miet-, Strom- und Heizkosten, die auf das Arbeitszimmer umlegbar sind.

Ist man an mindestens drei von fünf Arbeitstagen im Homeoffice, lassen sich diese Kosten komplett absetzen. Ist ein Arbeitnehmer häufiger im Büro als umgekehrt, können nicht mehr als 1250 Euro steuerlich geltend gemacht werden.

Sowohl die Kosten für das Arbeitszimmer als auch die Homeoffice-Pauschale werden als Werbungskosten in Anlage N, Zeilen 44 und 45, eingetragen.

Aber Vorsicht: Sind die Werbungskosten sonst gering, können Homeoffice-Pauschale und die Erstattung für das Arbeitszimmer unter dem Strich verpuffen. Damit sie bei der Steuer berücksichtigt werden, müssen die Werbungskosten bei mehr als 1000 Euro liegen.

Genau so lassen sich auch Tickets für öffentliche Verkehrsmittel als Werbungskosten geltend machen. Das gilt sogar für Tickets, die aufgrund von Homeoffice ungenutzt blieben.

Um die Mobilitätsprämie zu beantragen, müsse man auf dem Hauptvordruck im Mantelbogen einen Haken bei „Festsetzung der Mobilitätsprämie“ setzen, so Amann. Weitere Details folgen dann in der Anlage Mobilitätsprämie.

Seit 2021 können zudem digitale Wirtschaftsgüter wie Computer oder Software im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden - also auch dann, wenn sie mehr als 800 Euro gekostet haben. dpa

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