Neuer, alter Trend

Zuhause Obst und Gemüse dörren: Dörrautomaten im Test

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Mit gedörrten Lebensmitteln kommt Abwechslung in die Küche – und gesund ist es auch noch.

Eine uralte, schon fast vergessene Konservierungstechnik erlebt zur Zeit ein Comeback – das Dörren. Früher wurden dazu Lebensmittel stundenlang in die Sonne gelegt, heute gibt es dafür Dörrgeräte. Wie gut funktioniert das Dörren mit ihnen?

Dörren ist ein traditionelles Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln. Durch schonende Trocknung wird Obst, Gemüse oder auch Fleisch Wasser entzogen, so dass sich Bakterien nicht mehr vermehren können. So sind sie lange haltbar – ganz ohne Konservierungsstoffe. Doch das ist nicht der einzige Vorteil. Gedörrte Lebensmittel haben einen sehr intensiven Geschmack und sind eine echte Abwechslung in der Küche.

Gedörrt wird meist bei Temperaturen zwischen 40 und 65 Grad, meist für sechs bis zwölf Stunden. Das Dörrgut behält bei diesen Temperaturen eine große Menge an Vitaminen und Mineralien, die beim normalen Kochvorgang verloren gehen würden. Mit Kochen hat Dörren übrigens nichts zu tun – das Dörrgut ist nach dem Dörrvorgang immer noch roh.

Was können Dörrautomaten?

Dörrautomaten beschleunigen durch kontrollierte Luftumwälzung den Dörrvorgang im Vergleich zum Trocknen in der Sonne oder im Ofen deutlich. Auch die Energiekosten halten sich dadurch in Grenzen.

Günstige Dörrgeräte gibt es schon ab 30 Euro, teurere kosten rund 150 Euro. Noch relativ neu auf dem Markt sind Dörrgeräte, die das Dörrgut mit Hilfe von Infrarotwellen trocknen. Damit versucht man den Effekt nachzuahmen, der beim Trocknen in der Sonne entsteht. Diese Geräte sind aber noch sehr teuer, um die 500 Euro muss man dafür auf den Tisch legen.

Dörrgeräte im Test

Das Testportal AllesBeste hat sich neun Dörrgeräte genauer angesehen und mit verschiedenen Lebensmitteln getestet. Die Tester konnten zwischen den Geräten große Unterschiede in der Dörrzeit feststellen, aber auch was Handhabung und Qualität betrifft, unterscheiden sich die Geräte mitunter stark.

Am besten im Test abgeschnitten hat derDörrautomat Dörrex des Schweizer Herstellers Stöckli. Er dörrte alle eingelegten Lebensmittel in einer sehr guten Zeit und ließ sich problemlos bedienen. Mit Timer und Temperaturregelung hat man alles, was man braucht. Nur eine Dörrfolie fehlt, manche Lebensmittel bleiben am Metallgitter kleben. Aber da kann man sich mit Backpapier behelfen.

Wem der Preis des Dörrex mit seinen 150 Euro zu hoch ist, der sollte sich den Rommelsbacher 750 ansehen. Seine etwas eigenwillige Konstruktion ist zwar keine Augenweide, doch er dörrt ebenfalls schnell. Außerdem hat er den Vorteil, dass nichts durch die Dörretagen fallen kann, da die keine Löcher haben.

Wenn Sie beim Dörren schon richtig auf den Geschmack gekommen sind und das Beste vom Besten wollen, ist das Infrarotdörrgerät von C.I. genau das Richtige für Sie. Im Sonnenmodus wird Infrarotlicht verwendet, was im Test nicht nur für ein gleichmäßigeres Dörrergebnis sorgte, sondern auch für einen noch deutlich intensiveren Geschmack. Knapp 500 Euro muss Ihnen diese Geschmacksexplosion aber wert sein.

Alles, was Sie übers Dörren wissen müssen, lesen Sie im ausführlichen Testbericht von AllesBeste.

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