Auch günstige putzen gut

Zähne putzen leicht gemacht: Elektrische Zahnbürsten im Test

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Elektrische Zahnbürsten sind eine Alternative zu herkömmlichen Handzahnbürsten. Ob sie wirklich besser putzen, muss jeder für sich entscheiden.

Beim Zähneputzen mit der Hand kann man einiges falsch machen. Elektrische Zahnbürsten reinigen zwar nicht besser, aber mit ihnen ist es einfacher, zu putzen.

Einige Studien legen zwar nahe, dass das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste gründlicher ist als mit einer Handzahnbürste. Angeblich soll elektrisch bis zu elf Prozent mehr Plaque entfernt werden. Das heißt aber nicht, dass man mit der Handzahnbürste nicht genauso gut putzen kann – es kommt auf die richtige Technik an.

Doch die hat es in sich. Die meisten schrubben einfach über die Zähne und schädigen damit langfristig das Zahnfleisch. Richtig sind kreisende Bewegungen auf jedem Zahn in einem Winkel von 45 Grad – und nach jeder Kreisbewegungen die Plaque-Reste vom Zahnfleisch weg über den Zahn zu wischen.

Wem das zu kompliziert ist, fährt mit einer elektrischen Zahnbürste besser. Die nimmt einem die richtige Putztechnik weitgehend ab. Wichtig ist beim Putzen mit elektrischen Zahnbürsten nur, dass man nicht zu fest mit ihnen aufs Zahnfleisch aufdrückt, denn das kann das Zahnfleisch schädigen. Einige Modelle sind daher mit einer Andruckkontrolle ausgerüstet.

Elektrische Zahnbürsten: rotierend-oszillierend, Schall oder Ultraschall?

Man unterscheidet zwischen rotierend-oszillierenden Zahnbürsten und Schallzahnbürsten. Bei ersteren wird der Bürstenkopf von einem Elektromotor angetrieben, der die Bürste rotieren und pulsieren lässt. Die Bürste wird abwechselnd vor und zurück, mit und gegen den Uhrzeigersinn bewegt.

Bei Schallzahnbürsten wird kein Motor, sondern ein piezoelektrischer Wandler genutzt, der die Borsten in extrem schnelle Bewegungen versetzt. Auch wenn der Name das suggeriert – mit Schallwellen wird hier nicht gereinigt.

Viele finden Schallzahnbürsten anfangs etwas unangenehm, da das schnelle Vibrieren am Zahnfleisch kitzelt. Daran gewöhnt man sich aber meist nach ein paar Tagen. Ein Vorteil der Schallzahnbürsten ist, dass sie weniger Strom verbrauchen, weshalb sie länger mit einer Akkuladung halten.

Außerdem gibt es noch Ultraschallzahnbürsten, die in Deutschland aber kaum verkauft werden. Für sie benötigt man spezielle Zahnpasta, die kleine Schaumbläschen erzeugt, die durch Ultraschall-Schwingungen platzen. Mit dieser Reinigungsart sollen Zähne und Zahnfleisch geschont werden – erwiesen ist das aber nicht.

Elektrische Zahnbürsten im Test

Das Testportal AllesBeste hat zehn elektrische Zahnbürsten getestet. Testsieger wurde die Oral-B Pro 1000 . Die rotierend-oszillierende Bürste ist mit 45 Euro erschwinglich und kann mit einer Andruckkontrolle und langer Akkulaufzeit punkten.

Wenn Sie eine Schallzahnbürste bevorzugen, dann ist die Oral-B Pulsonic Slim die beste Wahl. Sie ist sehr schlank und leicht und läuft mehrere Wochen mit einer Akkuladung, was vor allem auf Reisen ein Vorteil ist. Eine Andruckkontrolle hat sie aber leider nicht.

Den ausführlichen Testbericht können Sie bei AllesBeste nachlesen.

Mit Zahnseide und Co. gegen Karies

Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zähneputzen: Erst die Kauflächen, dann die Außenflächen und erst dann die Innenflächen der Zähne putzen. Der Zahnarzt informiert über die besten Putztechniken für Kinder und -Erwachsene. © AXA/ obs
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zunge reinigen: Auch die Zunge reinigen, weil sich dort zahlreiche Bakterien sammeln. -Zusätzlich wirken fluoridhaltige Mundspülungen effektiv gegen -Bakterien. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Putztechnik: Nur fegenden und rüttelnden Bewegungen schonen das Zahnfleisch und entfernen bakteriellen Zahnbelag optimal. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zahnseide: Jeden Abend mit leichten Sägebewegungen die -Zwischenräume reinigen. Gewachste Zahnseide flutscht besser, ungewachste Zahnseide putzt besser. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Karies: Karies ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Ursache sind die weißlichen Beläge, die sich auf jedem Zahn nach kürzester Zeit bilden, die sogenannten Plaques. Dieser Biofilm enthält verschiedene Bakterien, darunter auch die Leitkeime der Karies, Streptokokken und Laktobazillen, die aus Zuckermolekülen für den Zahnschmelz schädliche Säuren produzieren, die gefürchteten Löcher entstehen. © pro Dente e.V.
Schon den ersten Zahn pflegen
Schon den ersten Zahn pflegen: Sobald sich das erste Zähnchen zeigt, muss es geputzt werden. Ganz wichtig ist jedoch, dass die Eltern bis etwa zum Beginn des Schulalters nachputzen, um sicherzustellen, dass wirklich alle Zähne bzw. Zahnflächen sauber sind. © picture alliance / dpa
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Die Milchzähne fallen zwar aus, doch es lohnt sich kleine Karies-Löcher im Milchgebiss zu behandeln. Wasser statt zucker- und säurehaltiger Getränke - Säfte, Schorlen, Softdrinks, Eistee - trinken und das Nachputzen durch die Eltern. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zum Zahnschutz gehört auch eine mundgesunde Ernährung, Süßigkeiten möglichst verzichtet. © pro Dente e.V.

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