Kryptowährung

Experte glaubt noch an den Bitcoin: Ende 2019 wieder bei 17.000 Euro?

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Feiert der Bitcoin in diesem Jahr ein Comeback?

Der Bitcoin ist tot. Das glauben viele Anleger. Ein Experte hat die Kryptowährung noch nicht aufgegeben und geht von einem deutlichen Preisanstieg in diesem Jahr aus.

Ende 2017 war die ganze Welt im Bitcoin-Fieber. Die Kryptowährung erreichte im Dezember vor zwei Jahren einen Rekordwert. Fast 20.000 US-Dollar – rund 17.000 Euro – war der Bitcoin damals wert. In den vergangenen zwölf Monaten ging es nur noch bergab. Jetzt ist ein Bitcoin nur noch 3.280,55 Euro (Stand: 10.01.2019) wert.

Neuer Bitcoin-Höchststand für Ende 2019 erwartet

Die Talfahrt soll aber in diesem Jahr ihr Ende finden. Das meint zumindest Sonny Singh, COO von BitPay. Wie das Finanzportal finanzen.net berichtet, erwarte Singh eine große Preisbewegung beim Bitcoin.

Da schwingt natürlich auch viel Hoffnung mit, denn BitPay ist ein Bitcoin-Zahlungsdienstleister. Aber auch Mike Kayamori, CEO vom Finanzservice Quoine, gehe laut dem Nachrichtenportal Bloomberg von einem neuen Höchststand für den Bitcoin Ende 2019 aus.

Lesen Sie auch: US-Ökonom rechnet ab: Bitcoin am Ende - darum droht uns jetzt die Krypto-Apokalypse.

Neue Blockchain-Produkte sollen den Kurs steigen lassen

Grund für diese positive Prognose: Etablierte Finanzinstitute würden den Kurs des Bitcoin antreiben. Singh glaubt, dass diese mit Blockchain-betriebenen Produkten ins neue Jahr starten und den Kryptomarkt so befeuern.

Allerdings greife die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC verstärkt im Bereich "digitales Geld" ein. Dies sei kein gutes Zeichen, so Singh weiter. Er glaube auch, dass viele Kryptowährungen untergehen werden. Zudem solle man nicht so sehr auf den Preis achten. Es sei wichtiger, dass der Bitcoin immer öfter als Zahlungsmittel akzeptiert werde.

Video: Bitcoin Mining - Was genau ist das?

Auch interessant: 19-jähriger Bitcoin-Millionär sieht schwarz für die Kryptowährung.

Diese Finanzgurus wettern gegen Bitcoin - und sagen ihm DAS voraus

Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken.
Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken.  © picture alliance / dpa / Robin Van Lonkhuijsen
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien.
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien.  © Pixabay
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen.
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen.  © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht.
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht.  © picture alliance / dpa / Thomas Delley

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