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Experte: Das sind die drei häufigsten Fehler beim Sparen

Gehören Sie zu den Sparern?
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Gehören Sie zu den Sparern?

Wissen Sie, worauf es beim Sparen ankommt? Wenn Sie diese Frage nicht sofort beantworten können, sollten Sie diese Tipps lesen. Ein Experte weiß Rat.

  • Beim Sparen sollte man die verschiedenen Lebensphasen im Blick haben.
  • Nicht nur fürs Alter sollte man vorsorgen.
  • Ein cleverer Sparplan setzt bereits viel früher an.

Ist Ihnen schon mal am Ende des Monats das Geld knapp geworden? Dann sind Sie damit nicht allein. Denn selbst Menschen, die vergleichsweise sparsam leben, machen beim Haushalten oft die selben Fehler. In einem Beitrag auf „Businessinsider.de“ erklärt der Finanzplaner Eric Roberge drei Dinge, die Sie beim Sparen im Blick halten sollten.

Sparen: Das sollten Sie stets beachten

  • Mittelfristige Ziele: Vorsorgen sollte man nicht nur mit Blick auf die Rente. Was viele nicht berücksichtigen würden, seien die „Jahre zwischen der näheren und fernen Zukunft.“ Man müsse dafür gar nicht wissen, was in zehn oder 15 Jahren sei, erklärt der Experte - es reiche schon, zu wissen, dass man dann „wahrscheinlich irgendein Ziel“ haben werde, für das man Geld brauche. „Also spart am besten jetzt schon“, so sein Rat. „Wenn ihr die Dinge dann klarer seht, könnt ihr sie immer noch in euren detaillierten Sparplan aufnehmen.“
  • Investitionen ins Eigenheim: Die Anzahlung für das Haus ist das eine. Man sollte jedoch nicht die Folgekosten vergessen. Zum Beispiel die Kosten für „Einrichtung und Ausstattung“, so der Experte. „Dazu gehören etwa neue Möbel. Aber es könnten plötzlich auch Dinge dazu gehören, die ihr vorher nie gebraucht habt – wie ein Rasenmäher oder Trittleitern.“ Teil des Finanzierungsplans fürs neue Eigenheim sollte eine Liste mit genau solchen Gegenständen, die man dann benötigt, sein. Sein Rat: „Schätzt die Kosten und rechnet diese in euer Budget für den Hauskauf mit ein.“
  • Ausgaben mit unregelmäßigen Fälligkeitsterminen: Gerade diese Posten gehen unglaublich ins Geld. Und man verliert schnell den Überblick. Der Experte rät auf „Businessinsider.de“: „Um wiederkehrende, aber unregelmäßige Ausgaben in eurem Budget zu finden, ruft eure Bank- und Kreditkartenabrechnungen der vergangenen zwölf Monate auf – und geht sie Zeile für Zeile durch, um so die Ausgaben zu finden und zu markieren, die im Laufe des Jahres unbemerkt zusammenkommen.“ Man könne auch „all jene Ausgaben, die nicht unbedingt monatlich anfallen, zusammenzählen und dann durch 12 teilen“, so sein Tipp. „Nehmt dann diese Zahl und fügt sie als Einzelposten in eure monatliche Budgetplanung ein.“ Dann solle man diesen Betrag jeden Monat auf ein Sparkonto überweisen. „Auf diese Weise beginnt ihr mit dem Aufbau eines ‚schwarzen Fonds‘, auf den ihr zurückgreifen könnt, wenn die Dinge die ihr zu vergessen pflegt, fällig werden.“ (ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

Auch interessant: Zur Rente in den Süden: Dieses Urlaubsland wirbt mit einer Steuerflatrate um Rentner

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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