App zum Geld sparen

Fastenzeit für den Geldbeutel: "MoneyControl" im Selbsttest

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Mit einer App Geld sparen? Wer sich einen genauen Überblick verschafft, spart einige Euros.

Die Haushaltsbuch-App MoneyControl soll Ihnen dabei helfen, Geld zu sparen und einen Überblick über Ihre Finanzen zu erhalten. Unsere Redakteurin testet es.

Für viele bedeutet Fastenzeit in erster Linie ein Verzicht von kulinarischen Sünden wie Süßigkeiten, Weißmehl oder auch Alkohol. Besonders nach der Wiesn-Zeit ist diese für viele sinnvoll. Doch sie ist auch geeignet, um andere schlechte Angewohnheiten aufzugeben, die sich in den Alltag geschlichen haben. Zum Beispiel das stundenlange Facebook checken oder online shoppen in der Mittagspause.

Finanzplaner-App MoneyControl im Selbstversuch

Während Fasten also nicht nur dem Körper gut tut, könnte es auch meinem Geldbeutel nicht schaden. So zumindest die Idee. Daher setzte ich ihn vor kurzem auf eine Geld-Detox – und habe mir dazu das elektronische Haushaltsbuch "MoneyControl" als App heruntergeladen. Ein Grund dafür: Dieser Finanzplaner ist kostenlos und für Android und iOS kompatibel.

Laut Hersteller soll der Finanzplaner die beste und beliebteste App im Bereich Finanzplanung und –kontrolle sein. Das hört sich gut an – schließlich möchte ich in der kommenden Fastenzeit endlich einen Überblick über meine täglichen Ausgaben und monatlichen Einnahmen erhalten. Und dabei auch noch ein paar Euros sparen.

Meine Idee: Wenn ich weiß, wo ich unbewusst unnötige Ausgaben tätige, kann ich gegensteuern und in Zukunft darauf verzichten.

Was kann die Haushaltsbuch-App?

MoneyControl wirbt damit, leicht verständlich und übersichtlich alle Buchungen darzustellen. Ich muss zugeben: Das stimmt. Wenn ich die Haushaltsbuch-App öffne, gelange ich direkt in ein Übersichtsfeld. Dort wird mir der jetzige Monat angezeigt, das Budget, das mir monatlich zur Verfügung steht und ich bei meiner Registrierung angegeben habe (Gehalt) sowie die Summe meiner derzeitigen, bereits getätigten Ausgaben.

Sehr schön: Darunter wird mir ein grüner Balken angezeigt, der mit jeder Ausgabe mehr ins Rote rutscht. Darunter befinden sich die Gesamtsumme, die ich noch besitze und "das Kleingedruckte". Dabei handelt es sich um die Summe, die mir pro Tag noch zur Verfügung steht. Am Ende gibt es zwei Buttons, der eine rot für "Neue Ausgabe" – der andere grün für "Neue Einnahme".

Zudem kann ich von der Übersichtsseite zu einer neuen Seite namens "Buchungen" wechseln. Hier werden mir chronologisch für jeden Tag des Monats meine Ausgaben und Einnahmen angezeigt. Schade ist allerdings, dass die Daten nicht von unten nach oben sortiert sind. Das heißt: Ich muss immer bis ganz nach unten scrollen, um den aktuellen Tag einsehen zu können. Allerdings ist dieses Problem wohl eher meiner Bequemlichkeit geschuldet.

Als letztes gibt es noch die Seite "Fixbuchungen". Dabei handelt es sich um Fixkosten, die jeden Monat anfallen – also zum Beispiel Daueraufträge wie Bausparer, Versicherungen, Miete etc. Was auffällt: Wer nur die kostenlose Basisversion herunterlädt, kann nur drei Fixbuchungen angeben. Doch wer hat schon nur drei Fixbeträge monatlich zu zahlen? Sobald man mehr feste Buchungen eingeben möchte, wird einem von der App empfohlen, die Premiumversion zu kaufen. Diese kostet 2,99 Euro. Für den Test habe ich in den sauren Apfel gebissen und mir die Premiumversion gekauft.

So funktioniert Money Control

Will ich eine neue Ausgabe oder Einnahme tätigen, berühre ich den Button und werde zu einer neuen Seite geführt. Auf dieser fülle ich in die entsprechenden Felder den Betrag ein. Dann wähle ich das Datum und eine Kategorie, die mir vorgeschlagen wird (wie Reise, Kleidung, Lebensmittel etc.), sowie die Zahlweise (Bargeld, Girokonto oder Kreditkarte) aus.

Zum Schluss nutze ich meist noch das Feld "Notiz", um genauere Angaben zu machen, wenn mir die Kategoriebeschreibung nicht ausreicht. Wer sich zudem schwer tut, sich zum Beispiel an die genaue Ausgabe zu erinnern, der kann sogar ein Belegfoto hinzufügen. Dazu kann ich ein neues Foto aufnehmen oder sogar aus meinem Album eines auswählen. Danach klicke ich oben rechts auf den Haken und der Finanzplaner erstellt automatisch eine neue Buchung.

Das geht auch andersherum: Ich kann jederzeit in eine Buchung nach der Erstellung öffnen und mit dem Papierkorb-Symbol rechts oben neben dem Haken wieder löschen. Zudem kann ich ebenfalls in der Übersicht auf einen Kreuz-Button rechts oben klicken und schnell eine neue Buchung, eine Umbuchung oder eine neue Fixbuchung tätigen. Das spart Zeit.

Gut zu wissen: Wenn ich daneben den Button mit drei Kästchen, die senkrecht aufeinander stehen, mit dem Mausklick anwähle, dann kann ich gezielt nach Buchungen suchen, sie sortieren oder sogar meine Ausgaben oder Einnahmen als Tortendiagramm nach Kategorien anzeigen lassen.

Hat das elektronische Haushaltsbuch noch weitere Features?

Neben dem Logo von MoneyControl kann ich auf der Übersichtsseite eine Menüleiste auswählen. Hier warten auf mich die Bereiche "WebApp", Berichte, Profil-Einstellungen, In-App Käufe, Infos über die App, ein Kunden-Support – und ein Feedback, das ich jederzeit (auch mehrmals) versenden kann.

Am meisten nutze ich hiervon den Punkt "Kontoauszug" unter "Berichte". Dazu muss ich ein Zahlungskonto, einen Zeitraum oder Monat festlegen und bestätigen. Wenn ich dann auf "Anzeigen" klicke, kann ich mir in Windeseile als Word-Dokument oder PDF einen persönlichen Kontoauszug erstellen lassen.

Highlight: Über die WebApp können Buchungen nach einer Synchronisation – vorausgesetzt, es besteht eine gute WLAN-Verbindung – auch am PC ausgeführt und in einer Dropbox gespeichert werden. So kann man jederzeit auf die Daten zugreifen, falls man mal unterwegs ist. Außerdem überträgt die WebApp automatisch alle Daten auf das Smartphone und vom Smartphone auf den Rechner zuhause.

Auch der Kundensupport soll laut Netzsieger.de gut sein und Kundenfragen schnell und zufriedenstellend beantworten. Leider konnte ich den Kundenservice selbst noch nicht testen – allerdings ist das ein Plus für MoneyControl, schließlich fand ich die App selbsterklärend.

So fällt mein Urteil zu MoneyControl aus

Zusammenfassend finde ich das elektronische Haushaltsbuch MoneyControl sehr praktisch für den Alltag und leicht verständlich. Ich habe einen guten Überblick über meine Finanzen erhalten – und schon mal das ein oder andere Mal geschluckt, als ich zum Beispiel gesehen habe, wieviel Geld ich eigentlich für meine tägliche Kaffeesucht in Form von teurem "Coffee to go" auf dem Weg zur Arbeit ausgebe.

Allerdings ging es mir manchmal so, dass es mir lästig wurde, jeden Betrag akribisch protokollieren zu müssen. Dennoch werde ich MoneyControl auch nach dem Selbstversuch weiterführen – allein schon um meinen Kaffeekonsum zu reduzieren, öfters Essen von zuhause in die Arbeit mitzubringen und damit guten Gewissens einige Euros pro Tag zu sparen.

Wie Navigationssysteme den Spritverbrauch drücken

Gläserne Landschaften: Der Vorausschau-Assistent bei BMW teilt dem Auto mit, was der Mensch noch gar nicht sehen kann, etwa eine enge Kurve. Foto: BMW/Günter Schmied
Gläserne Landschaften: Der Vorausschau-Assistent bei BMW teilt dem Auto mit, was der Mensch noch gar nicht sehen kann, etwa eine enge Kurve.  © Günter Schmied
Qual der Wahl: Bei BMW lässt sich via Fahrerlebnisschalter auch ein besonders sportlicher oder besonders sparsamer (EcoPro) Modus einstellen. Foto: BMW/Daniel Kraus
Qual der Wahl: Bei BMW lässt sich via Fahrerlebnisschalter auch ein besonders sportlicher oder besonders sparsamer (EcoPro) Modus einstellen.  © Daniel Kraus
Vorausschau: Besonders für Hybridmodelle ist es wichtig, die kommende Strecke zu kennen, um so eine geeignete Kombination aus Elektromotor und Verbrenner zu kalkulieren. Foto: Daimler AG
Vorausschau: Besonders für Hybridmodelle ist es wichtig, die kommende Strecke zu kennen, um so eine geeignete Kombination aus Elektromotor und Verbrenner zu kalkulieren.  © Daimler AG
Fahranalyse: Hier werden bei einem BMW die verschiedenen Modi aufgezeigt, in denen der Fahrer unterwegs sein kann - von sehr sportlich bis sehr sparsam. Foto: BMW/Robert Fischer
Fahranalyse: Hier werden bei einem BMW die verschiedenen Modi aufgezeigt, in denen der Fahrer unterwegs sein kann - von sehr sportlich bis sehr sparsam.  © Robert Fischer
Da kommt was auf den Fahrer zu: Im neuen Porsche Panamera lässt ein System das Navi drei Kilometer weit vorausschauen, um beispielsweise die optimale Betriebsstrategie für den Abstandsregeltempomaten oder die Achtgang-Doppelkupplung zu berechnen. Grafik: Porsche Foto: Porsche
Da kommt was auf den Fahrer zu: Im neuen Porsche Panamera lässt ein System das Navi drei Kilometer weit vorausschauen, um beispielsweise die optimale Betriebsstrategie für den Abstandsregeltempomaten oder die Achtgang-Doppelkupplung zu berechnen.  © Porsche
Intelligent vernetzt: Bei Porsche kann das System InnoDrive nicht nur Kurven oder Steigungen berücksichtigen, sondern bei der Regelung etwa der Doppelkupplung auch auf Radar- und Videosensoren des Panamera zurückgreifen. Foto: Porsche
Intelligent vernetzt: Bei Porsche kann das System InnoDrive nicht nur Kurven oder Steigungen berücksichtigen, sondern bei der Regelung etwa der Doppelkupplung auch auf Radar- und Videosensoren des Panamera zurückgreifen. © Porsche
Elektronisches Knausern: Navigationssysteme mit verbrauchsoptimierten Routenvorschlägen oder vorausschauenden Fahrempfehlungen können helfen, Sprit zu sparen. Foto: Jens Kalaene
Elektronisches Knausern: Navigationssysteme mit verbrauchsoptimierten Routenvorschlägen oder vorausschauenden Fahrempfehlungen können helfen, Sprit zu sparen. © Jens Kalaene

Von Jasmin Pospiech

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