Steuer-Tipp

Finanzamt an Kosten durch Unwetterschäden beteiligen

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Unwetterschäden, die nicht schon von einer Versicherung übernommen wurden, können unter Umständen von der Steuer abgesetzt werden. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Einige Unwetter hinterlassen Schäden am Gebäude. Nicht immer kommt dafür eine Versicherung auf. Doch Betroffene können die Reparaturkosten in dem Fall steuerlich geltend machen. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe erklärt, worauf zu achten ist.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Unwetterschäden an Häusern und Wohnungen sind unter Umständen von der Steuer absetzbar. Eine Voraussetzung: Der Schaden wurde nicht schon von einer Versicherung übernommen, erklärt die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH).

Vermieter können die Ausgaben in ihren Steuererklärungen dann als Werbungskosten geltend machen, Selbstnutzer und Mieter als außergewöhnliche Belastung.

Berücksichtigt werden Kosten für Reparaturen oder Instandsetzungen, die existenziell wichtige Bereiche an der Immobilie betreffen - also der Austausch kaputter Fensterscheiben oder Haustüren. Gartenterrassen oder Garagen werden hingegen nicht als existenziell notwendig angesehen und somit auch nicht mitgerechnet.

Absetzen lassen sich auch Kosten für die Anschaffung von Möbeln, Hausrat oder Kleidung, die durch die unwetterbedingte Schäden nutzlos geworden sind. Der angesetzte Betrag orientiert sich dabei immer am sogenannten Zeitwert der Gegenstände. Vermögensgegenstände wie kostbare Bilder und Antiquitäten oder die wertvolle Münzsammlung berücksichtigt das Finanzamt nicht.

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