Überführt

Frau (61) streitet Online-Betrug ab - doch dann stellt Richter diese pikante Frage

Ein Richter hatte die Faxen dicke, als eine Angeklagte ihn an der Nase herumführte - und bediente sich unorthodoxer Methode.
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Ein Richter hatte die Faxen dicke, als eine Angeklagte ihn an der Nase herumführte - und bediente sich unorthodoxer Methode.

Charmant war das nicht, was ein Richter kürzlich zu einer Angeklagten sagte - doch es zeigte nachhaltig Wirkung. Am Ende kam die Betrügerin nicht mehr aus.

"Was haben Sie für eine Kleidergröße?" - Wenn ein Mann eine Frau das fragt, klingt das meist wenig charmant. Doch in diesem Falle war die Frage berechtigt und diente einem höheren Zweck - und zwar der Aufklärung eines Betrugsfalls. Schließlich stellte diese pikante Frage ein vorsitzender Richter des Kölner Amtsgerichts einer Angeklagten.

Angeklagte soll Online-Shop geprellt haben - doch wird von Richter überführt

Dieser wurde von der Kölner Staatsanwaltschaft vorgeworfen, zahlreiche Klamotten online erworben, aber niemals bezahlt zu haben. Konkret geh es um Kleider, Röcke, Mäntel und Hosen der Marke "Ulla Popken", die Damenmode in großen Größen vertreibt. Am Ende soll die Sozialhilfeempfängerin das Unternehmen um 427 Euro geprellt haben. Doch die 61-Jährige bestritt die Vorwürfe - und behauptete, dass sie gar nicht wüsste, wie man im Internet etwas bestellte.

Auch interessant: Mann (22) prellt Amazon um 330.000 Euro - wie er es getan hat, ist einfach ungeheuerlich .

"Haben Sie denn einen Computer oder ein internetfähiges Handy?", fragte der Richter. "Nein", antwortete die Frau daraufhin. Doch kurze Zeit später widersprach sie sich schon wieder selbst - und meinte, dass sie einen Internetanschluss habe, den sie aber nutze, um mit dem Smartphone über das soziale Netzwerk mit Verwandten zu chatten. "Also können Sie ja doch mit dem Handy ins Internet", bemerkte der Richter, wie der Kölner Express berichtet.

Video: Jeder kann jederzeit Opfer eines Internetbetrugs werden

Angeklagte verstrickt sich in Widersprüche - Geldstrafe über 600 Euro

Da versuchte sich die Angeklagte damit herauszureden, dass wohl eine Nachbarin aus ihrer Wohnanlage die Waren auf ihren Namen bestellt haben müsste. Doch bei Nachforschungen stellte sich heraus, dass lediglich ein alleinstehender Mann in der Nachbarwohnung leben würde.

Schließlich verstrickte sich die Angeklagte in so viele Widersprüche, dass dem Richter am Ende der Geduldsfaden riss. Nachdem er die Frage nach der Kleidergrößte stellte, antwortete sie erstmals ehrlich "Größe 54." Für den Richter stand damit die Schuld fest. Das bittere Urteil: eine Geldstrafe über 600 Euro. Zuvor soll die 61-Jährige bereits eine Woche in Haft gesessen haben, nachdem sie auf vier Ladungen zum Gerichtstermin nicht reagiert hatte.

Lesen Sie auch: Frau kauft Toilettenpapier über Amazon – und erlebt den Schock ihres Lebens.

jp

Abgezockt: Die schlimmsten Fälle der Verbraucherzentrale

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