Eine Alternative

Geld ins Ausland überweisen - Gebühren können geteilt werden

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Für Auslandsüberweisungen gibt es spezielle Überweisungsformulare. Foto: Fredrik von Erichsen dpa/lrs

Die Gebühren für Überweisungen ins außereuropäische Ausland variieren stark. Sender und Empfänger können sich jedoch die anfallenden Kosten auf Wunsch auch teilen. Als Alternative kommen Geldtransferdienste in Frage.

Bremen (dpa/tmn) - Die Ferienwohnung in der Schweiz anzahlen oder eine Bestellung aus den USA begleichen: Hin und wieder muss man Geld ins Ausland überweisen. In viele europäische Länder geht das dank des einheitlichen europäischen Zahlungsraums (SEPA) unkompliziert und oft auch kostenfrei.

Was gilt aber, wenn SEPA nicht möglich ist? In solchen Fällen bieten Banken die Auslandsüberweisung. Dafür gibt es ein spezielles Überweisungsformular - sowohl beim Online-Banking als auch in der Bankfiliale.

Für eine Auslandsüberweisung sollte man den Namen des Empfängers, dessen internationale Kontonummer (IBAN) oder Kontonummer und auch die internationale Bankleitzahl (BIC) des Instituts kennen. Ist die BIC unbekannt, muss man den vollständigen Namen und die Adresse der Empfängerbank nennen, erklärt der Bundesverband deutscher Banken. Neben dem Betrag muss man auch das Zielland und die Währung angeben.

"Auslandsüberweisungen können teurer werden", warnt Thomas Mai von der Verbraucherzentrale Bremen. Das Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank verrät, wie hoch die Gebühren sind. Die Entgelte können etwa von der Währung abhängen, der Höhe des Betrags oder der Schnelligkeit, in der der Auftrag abgewickelt werden soll, erklärt der Bankenverband. Auch die Bank des Empfängers könne Gebühren berechnen, ergänzt Mai.

Um sich dagegen abzusichern, können Verbraucher die anfallenden Gebühren teilen. Dafür wählt man auf dem Überweisungsformular die Option SHARE - in dem Fall zahlt man die Gebühren der eigenen Bank. Für alle anderen Kosten, die für die Überweisung fällig werden, muss der Empfänger aufkommen. Die weiteren Optionen sind OUR und BEN - bei der ersten Variante übernimmt der Überweisende sämtliche Gebühren der Überweisung, bei der letzteren Variante der Empfänger.

Eine weitere Alternative, um Geld ins Ausland zu überweisen, sind Geldtransferdienste. Und zwar nicht unbedingt nur, wenn man selbst oder der Empfänger kein Bankkonto besitzt. Ob sie im Vergleich zur Banküberweisung günstiger sind, komme auf den Einzelfall an, so Mai.

Verbraucherzentrale zu Geldtransferdiensten

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